Update: Neues zu HIV in 2021

Neues zu Corona und Impfung für Menschen, die mit HIV leben.

Ort: digitaler Workshop, Zoom
Datum & Uhrzeit: 04.03.2021
18- ca. 20 Uhr

Referent: Siegfried Schwarze
Moderation: Annette
Piecha

Weiterhin beschäftigt uns die Covid-19 Pandemie täglich. Wir alle leben mit mehr oder weniger großen Einschränkungen und wünschen uns, dass das Leben wieder etwas normaler wird.

Und es gibt immer wieder viele Fragen zu neuen Entwicklungen. In diesem Workshop geht es daher um ein Update zu Neuigkeiten sowohl zu Corona als auch zu HIV.

Mögliche Themen können sein (je nach Interesse der Teilnehmenden):

– Neue Erkenntnisse zu Covid-19 bei HIV-Infizierten
– Fragen rund um die Corona-Impfung!
– Einfluss der Corona-Mutationen
– Wie geht es weiter mit Corona?
– neue Therapieoptionen bei HIV
– Zulassung der ersten Zwei-Monats-Spritzen für die HIV-Therapie

Der Workshop findet digital statt. Du kannst dich anmelden, indem du eine Mail an barbara.passolt@kassel.aidshilfe.de schickst. Gerne kannst du dich auch telefonisch melden unter 0561/97975915 oder 01590/ 46 97 544. Du bekommst dann die Zugangsdaten rechtzeitig vor dem Workshop.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Die offizielle Einladung findet ihr hier: 04.03.2021 Einladung

 

Foto von Edward Jenner (Pexels)

 

 

Aufruf: Mahnwache gegen rechte Hetze und anti-queere Ideologie.

Kommenden Dienstag geht der Berufungsprozess gegen den Kasseler Professor Ulrich Kutschera in seinen dritten Tag, an dem vorraussichtlich auch ein Urteil fallen soll.
Im vergangenen Sommer war der Professor, der sich wiederholt unter anderem homofeindlich geäußert hat, wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
Wir wollen Euch auf eine Mahnwache/ Kundgebung am Amtsgericht Kassel hinweisen, um Flagge zu zeigen. Kommt zahlreich und mit genügend Abstand! 🙂

 

HIV-Testabend – Jeden 1. Dienstag im Monat

Liebe Besucher*innen,
da wir unser übliches Schnelltest-Angebot ohne Anmeldung aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin nicht durchführen können, bieten wir an jedem ersten Dienstag im Monat von 17:00 bis 19:00 Uhr die Gelegenheit, einen Selbsttest mit Beratung und Begleitung bei uns durchzuführen. Auch ein Schnelltest auf HIV und/oder auf Syphilis, der von uns durchgeführt wird, ist momentan wieder in begrenzter Anzahl zu dieser Zeit möglich, für beide Tests bitten wir um vorherige Anmeldung.
Der nächste Termin ist am 2. März
Der Selbsttest funktioniert genauso wie der Schnelltest mit einem Tropfen Blut aus der Fingerkuppe und liefert 12 Wochen nach der Risikosituation ein zuverlässiges Ergebnis. Der Unterschied besteht darin, dass ihr ihn durchführt und euch selbst in den Finger stecht.
Wir beraten euch vorab und begleiten, sofern gewünscht, auch bei der Durchführung.
Um die momentan geltenden Hygienevorschriften optimal einhalten zu können, bitten wir um vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer: 0561/97975910
Nach Absprache sind auch andere Terminvereinbarungen möglich.
Kosten: 18,00€
 

Teilnehmende für ChemSex-Studie gesucht

Das LMU Klinikum München hat eine Studie zu Sexualität und Drogengebrauch ins Leben gerufen, mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse zu Chemsex im deutschsprachigen Raum zu gewinnen.
Unter dem Link www.sexstudie.com können alle Interessierten teilnehmen, egal welchen Geschlechts, welcher Sexualität und ob mit oder ohne Erfahrungen mit Drogengebrauch. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto aussagekräftiger wird die Studie!

Hintergrund:

Chemsex beschreibt eine Unterform des sexualisierten Substanzgebrauchs. Besonders verbreitet ist diese Praxis unter Männern, die Sex mit Männern haben (MSM*), wobei Methamphetamin, GHB/GBL, Mephedron und Ketamin zu den bevorzugt genutzten Substanzen zählen
Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen auf, dass sich MSM* die Chemsex betreiben einem erhöhten Risiko, in Bezug auf Ihre körperliche und psychische Gesundheit, aussetzen. Ziel dieser Studie ist es zu untersuchen, ob es in gewissen Aspekten unterschiede gibt zwischen Menschen mit und ohne Chemsex-Aktivität. Zusätzlich soll untersucht werden, ob die sexuelle Orientierung in einem Zusammenhang mit dem Schamempfinden, Sexualerleben und Konsummustern steht.
In Kooperation mit dem Gender Studies Lehrstuhl der LMU München, werden die Ergebnisse ausgewertet und sollen bei der Entwicklung einer Therapierichtlinie unterstützend wirken.

 

Foto von Ketut Subiyanto von Pexels
 

1. Dezember 2020

Wir wünschen allen einen abwechslungs- und erkenntnisreichen Welt-Aids-Tag 2020. Da wir euch in diesem Jahr nicht auf der Straße oder bei kulturellen Veranstaltungen begegnen können, haben wir unserer Kreativitität freien Lauf gelassen:
Bis zum 31.01.2021 könnt ihr bei unserem wunderbaren Online-Quiz mitmachen und dabei tolle Gewinne abstauben. Wir wünschen viel Freude. Bitte teilt das Quiz mit euren Freund*innen/Bekannten/Kolleg*innen
Hier könnt ihr unsere dazugehörige Pressemitteilung nachlesen:
„Der Welt-AIDS-Tag am 01. Dezember eines Jahres fördert Solidarität mit Menschen, die mit HIV und AIDS leben und erinnert an diejenigen, die an den Folgen der Infektion verstorben sind. Zudem ruft er dazu auf, weltweit Zugang für alle zu Prävention und Versorgung zu schaffen und gegen immer noch bestehende Stigmatisierung und Diskriminierung von HIV-Positiven vorzugehen. Die Botschaft lautet: HIV ist unter Therapie nicht übertragbar! Weder im Alltag und dank erfolgreicher Therapie auch nicht beim Sex.
Am Dienstag, den 01.12. gibt es von 15 Uhr bis 19 Uhr die Möglichkeit sich kostenfrei auf HIV zu testen. Eine vorherige telefonische (anonyme) Anmeldung unter 0561/97975910 ist aufgrund der aktuellen Hygienemaßnahmen erforderlich.
Die Kasseler AIDS-Hilfe beteiligt sich mit einem spannenden Online-Quiz an der Kampagne „Wissen verdoppeln“ der Deutschen Aidshilfe. Das Quiz kann ab dem 01.12. hier gespieltwerden. Neben dem Wissensgewinn erwartet die Teilnehmenden die Chance auf zahlreiche attraktive Gewinne, die von diversen regionalen sowie überregionalen Firmen gespendet wurden (Teilnahme bis zum 31. Januar 2020). Das Quiz wird mit einer bunten Postkarte begleitet.
„Mit unseren Aktionen möchten wir verschiedene Zielgruppen erreichen. HIV und AIDS sind nicht nur ein Thema von sogenannten „Betroffenengruppen“, sexuelle Gesundheit betrifft uns alle. Darüber hinaus ist die gesamte Gesellschaft aufgefordert, sich gegen Diskriminierung einzusetzen“, so Barbara Passolt von der AIDS-Hilfe Kassel.“
Unsere Veranstaltungsreihe
01.12. Welt-Aids-Tag 2020: Start des „Wissen verdoppeln“-Quiz + Gratis HIV-Schnelltest
10.12. Digitaler Vortrag zu „Inklusiv gedacht: Sexuelle Gesundheit für trans Personen“
15.12.Digitaler Vortrag zu „Lockdown? Sexualität schwuler Männer in Zeiten der Pandemie“
16.12. Queerfilm: „Sorry Angel“ (muss leider ausfallen)
 

Unser Programm zum Welt-Aids-Tag 2020

Dieses Jahr hielt uns noch ein weiteres Virus in Atem: Neben HIV beschäftigte uns vor allem das „neue“ Coronavirus.
Von beiden Viren gibt es viel Neues zu berichten: Bei HIV sind es vor allem Daten von der diesjährigen Retrovirus-Conference (CROI) und der Welt-Aids-Konferenz.
Zu Corona gibt es praktisch täglich Neuigkeiten. Diese wollen wir und ansehen und besonders im Hinblick auf die Bedeutung für Menschen mit HIV einordnen.
Wir beleuchten und bewerten die aktuellen Entwicklungen und wagen ein paar Prognosen, wie es nächstes Jahr weitergehen wird.
Referent: Siegfried Schwarze
Anmeldungen und Rückfragen gerne an barbara.passolt@kassel.aidshilfe.de
Die Verantaltung findet online und in deutscher Lautsprache statt. Wir nutzen die Plattform Zoom und senden dir vorab die Zugangsdaten zu. Du kannst selbst entscheiden, ob du mit oder ohne Kamera teilnehmen möchtest. Die Einwahl per Telefon ist ebenfalls möglich.
Mit freundlicher Unterstützung durch eine Spende der Firma Gilead Sciences GmbH

Der Welt-Aids-Tag ist der internationale Aktionstag rund um HIV und Aids.
In den letzten Jahren haben wir meistens große Events geplant oder sind mit einer eigenen Straßenbahn durch die Kasseler Innenstadt gefahren. In diesem Jahr müssen wir uns etwas beschränken. Dennoch wollen wir neben einer digitalen Veranstaltungsreihe auch ein besonderes Testangebot an den Start bringen:
Am 1.12. ist der HIV-Schnelltest bei uns kostenlos. Ihr könnt euch zwischen 15-19 Uhr bei uns testen lassen. Unsere Mitarbeitende werden euch vorab, wie gewohnt, beraten.
Aufgrund unser Covid19-Hygienerichtlinien müssen wir euch bitten euch vorab für einen Text anzumelden: 0561/97 97 59 10
Ihr erhaltet einen festen Termin. Euren Namen müsst ihr natürlich nicht verraten, der Test bleibt anonym.
Zudem gibt es eine limitierte Anzahl von Gratis-HIV-Selbsttest, die wir euch mitgeben können. Demnach auch eine Alternative für all jene, die aufgrund der derzeitigen Infektionslage nicht gerne unsere Geschäftsstelle betreten möchten. Nützliche Infos & Give-Aways gibt es für alle Besucher*innen.

Trans Personen können hetero, bi, lesbisch, pan, schwul, queer sein! Sie haben Sex und gehen dabei mögliche Risiken wie jede andere Person ein. Doch leider bestehen sowohl innerhalb der Community, als aber auch bei der Behandlung und Prävention von HIV und anderen STIs bei trans Menschen große Wissenslücken. Schwule trans Männer? Lesbische trans Frauen? Und jene, bei denen das Geschlecht des Gegenübers gar keine Rolle spielt?
Unwissen über trans Köper, deren (sexuellen) Lebensweisen und dem Umgang mit geschlechtlich vielfältigen Menschen rufen häufig Unsicherheiten auf Seiten des medizinischen Personals hervor, die leider auch gepaart mit gezielter Diskriminierung einhergehen kann. All das führt dazu, dass benötigte Hilfe häufig nicht erhalten oder überhaupt gar nicht erst in Anspruch genommen wird.
Dieser Vortrag thematisiert nicht nur jene gesteigerten Risiken und die strukturellen Ausschlussmechanismen gegenüber trans Personen im medizinischen Bereich, sondern lässt auch in die persönlichen Erfahrungen von Max (trans Person aus Berlin) in der schwulen Szene blicken. Es erwartet euch ein bunter Abend aus wichtigen Informationen zur Prävention und Behandlung von HIV und anderen STIs in trans Communities, gepaart mit persönlichen Geschichten, wie man sich als trans Person durch die (cis) schwule Welt navigieren kann.
Max Nicolai Appenroth ist Doktorand am Institut für Public Health der Charité Universitätsmedizin Berlin und einer der Herausgeber_innen des Sammelbandes „Trans & Care – Trans Personen zwischen Selbstsorge, Fürsorge und Versorgung“. Seit Oktober 2019 koordiniert er die Arbeitsgruppe zu Trans Men & HIV bei der internationalen Organisation GATE und bietet Workshops und Seminare zu den Themen Gender, Geschlecht und Sexualität an. Mehr Infos: max-appenroth.com
Anmeldungen und Rückfragen gerne an kontakt@transberatung-kassel.de
Die Verantaltung findet online und in deutscher Lautsprache statt. Wir nutzen die Plattform Zoom und senden dir vorab die Zugangsdaten zu. Du kannst selbst entscheiden, ob du mit oder ohne Kamera teilnehmen möchtest. Die Einwahl per Telefon ist ebenfalls möglich.
Der Vortrag ist eine Kooperation der Trans*beratung & des schwulen* Büros der Aidshilfe Kassel mit wunderbarer Unterstützung von
Hessen ist geil! http://hessen-ist-geil.de/

Der neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat das soziale Miteinander, die individuelle Lebensführung und die öffentliche Gesundheitsfürsorge in kurzer Zeit grundlegend verändert. Im Mittelpunkt steht das Verhältnis der Körper zueinander und die Verhinderung einer massiven Ausbreitung von Covid-19-Erkrankungen. Folgenreich sind diese Entwicklungen insbesondere auch für die Sexualität fast aller Menschen und für die Lebenssituation sexueller und geschlechtlicher Minderheiten. Dabei ringen schwule Männer auch – wie derzeit alle Menschen – um das in präventivem Sinne „richtige“ Sozialverhalten und – insbesondere im Fall von Schwulen – um das „richtige“ Sexualverhalten.
Doch kann es diesen Einklang zwischen Coronaschutzmaßnahmen und der Befriedigung sexueller Bedürfnisse überhaupt geben? Wie gehen schwule Männer mit den derzeitigen Einschränkungen und Anforderungen um? Wie hat sich ihr Sexualverhalten – oder gar ihre Sexualität an sich – verändert? Und wie wird Sexualität in Zeiten der Pandemie medial und seitens der Angebote sexueller Gesundheit aufgerufen?
Der Vortrag geht der Frage nach den (möglichen) Auswirkungen der Pandemie auf die Sexualität schwuler Männer nach. Hierfür wird neben dem Einblick in die sexualwissenschaftliche Studienlage die Perspektive der Gesundheitsfürsorge und der sexuellen Bildung miteinbezogen.
Marco Kammholz ist staatlich anerkannter Jugend- und Heimerzieher und als freiberuflicher Sexualpädagoge (gsp) tätig. Er gestaltet sexuelle Bildungsangebote, schreibt und forscht u.a. zu den Themen sexuelle Erwachsenenbildung, Homosexualität und LSBTI-Geflüchtete. Foto: Danny Frede
Anmeldungen und Rückfragen gerne an niklas.gudorf@kassel.aidshilfe.de
Die Verantaltung findet online und in deutscher Lautsprache statt. Wir nutzen die Plattform Zoom und senden dir vorab die Zugangsdaten zu. Du kannst selbst entscheiden, ob du mit oder ohne Kamera teilnehmen möchtest. Die Einwahl per Telefon ist ebenfalls möglich.
Der Vortrag ist eine Kooperation der Aidshilfe Kassel mit Support von
Hessen ist geil! http://hessen-ist-geil.de/
„Paris, 1993. Der Schriftsteller Jacques ist Mitte 30, teilt sich das Sorgerecht für seinen kleinen Sohn Louis mit dessen leiblicher Mutter und versucht, sich das Leben nicht zu sehr von seiner HIV-Infektion diktieren zu lassen. Auf einer Lesung in der Bretagne lernt er den Nachwuchsfilmemacher Arthur kennen, der gerade beginnt, sich von den Fesseln der Provinz zu befreien. Arthur verliebt sich auf den ersten Blick in den geheimnisvollen Autor. Doch Jacques zögert, sich auf die Beziehung mit dem deutlich jüngeren Mann einzulassen. Auch weil er ahnt, dass ihnen dafür nicht mehr viel Zeit bleiben würde …
Christophe Honoré zählt seit seinen Kritikerlieblingen „Meine Mutter“ (2004) und „Chanson der Liebe“ (2007) zu den aufregendsten europäischen Regisseuren seiner Generation. Sein neuer Film, der im Wettbewerb von Cannes uraufgeführt wurde, ist ein intimes und generationenübergreifendes Zeitstück über das Leben in der Pariser Bohème in der Hochphase der Aids-Krise. In den Hauptrollen glänzen mit Pierre Deladonchamps („Der Fremde am See“) und Vincent Lacoste („Jungs bleiben Jungs“) zwei Hoffnungsträger des jungen französischen Kinos.
Ein zärtlicher und zutiefst berührender Film über körperliche und intellektuelle Verführung, übers Jungsein und Altwerden, über die große Liebe und den Mut, bis zuletzt seinen Gefühlen zu folgen.“
ein Film von Christophe Honoré, Frankreich 2018, 132 Minuten, französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK 16
Es gelten die üblichen Preise der Filmladen/Bali/Gloria-Kinos http://filmladen.de/
Aufgrund der aktuellen Hygienerichtlinien können wir leider nur einen kleinen Teil der Plätze besetzen. Reservieren lohnt sich!
Dies führt auch dazu, dass unsere Vorstellungen nicht mehr kostendeckend organisiert werden können. Die Queerfilm-Redaktion freut sich daher sehr über Spenden.
Aktuell können wir selbstverständlich nicht vorhersagen, ob die Vorführung stattfinden kann.

 

 

Onlinelesung von Felicia Ewert – „Trans. Frau. Sein.“

Das Adinet Nordhessen und das LSBT*IQ Netzwerk Nordhessen kooperieren miteinander um Euch eine Onlinelesung mit der exzellenten, fabelhaften Felicia Ewert und ihrem Buch „Trans. Frau. Sein.“ (erschienen bei Edition Assemblage) zu ermöglichen.
Am besten beschreibt die Aktivistin, Autorin und Politikwissenschaftlerin (die ihr auf Twitter als @redridinghood_ finden könnt) selbst, was euch am 27.11.20 von 19-21 Uhr erwartet:
“Vortrag und Lesung umfassen eine Erläuterung von bestehenden diskriminierenden Begriffen und geben stattdessen Handlungsempfehlungen und respektvollere Definitionen weiter. Die Referentin beschäftigt sich mit der Existenz von offen transfeindlichen Feminismen und zeigt Strukturen und Organisationen. Sie verweist auf die Widersprüchlichkeiten im vermeintlich radikalen Anspruch von transfeindlichen Feminismen, auf biologistische und cisnormative Argumentationen. Hierin wird auch dargestellt wie Transfeindlichkeit eine Scharnierfunktion zwischen mitunter entgegengesetzten politischen Strömungen einnimmt. Diese reichen von feministischen, über konservative bis hin zu rechtsradikalen Gruppierungen und Parteien und es wird gezeigt wie diese, zum Nachteil von transgeschlechtlichen Menschen genutzt wird. Zusätzlich stellt die Referentin dar, wie fest Biologismen und normierte Zweigeschlechtlichkeit in der Gesellschaft verwurzelt sind und dass ein Fokus auf offene Transfeindlichkeit zu kurz greift. So zeigt sie auch, was die vermeintlich respektvolle „Sex / Gender“ Aufteilung von Geschlecht, die über universitäre Kontexte hinaus gegenwärtiger wird, für transgeschlechtliche Menschen bedeutet. Wie tief deutsches Recht in die Leben von trans Personen eingreift, zeigt sie mit einem Überblick über das sogenannte „Transsexuellengesetz“ und widmet sich der Frage, was *wir alle* tun müssen, um bestehende diskriminierende geschlechtliche Vorstellungen zu realisieren und abzubauen.”
Weitere Infos und die Anmeldung findet ihr hier:
 

Einladung zu den digitalen Stammtischen der LSBT*IQ-Netzwerkstelle Nordhessen

Queerer Stammtisch: „Leseabend“
25.11.2020 | 19 Uhr | Queer Button
Hellohello ihr Regenbogenpeople!
Die Netzwerkstelle Nordhessen und der CSD Kassel haben da was für Euch.
Es ist die dunkle Jahreszeit und irgendwie hängen wir alle viel Zuhause rum… Das können wir nicht ändern. ABER wir können uns online auf Queerbutton treffen und uns gegenseitig Sachen vorlesen, uns austauschen und schmunzeln.
Luis*a, Niklas und Suse denken sich was schönes aus und freuen sich, wenn ihr Euch auch was ausdenkt. Und dann schnappen wir uns alle ein Becherchen Tee und dann haben wir einen schönen gemeinsamen Abend.
Queerer Stammtisch: „Kekse dekorieren“
08.12.2020 | 19 Uhr | Queer Button
Gemeinsam mit der Orga-Crew des CSD Kassel startet die Netzwerkstelle Nordhessen einen zweiten „Bleibt zuhause, aber irgendwie auch gemeinsam einsam“-Abend/ digitalen queeren Stammtisch, um der dunklen Jahreszeit ein bisschen Licht zu gönnen. Diesmal treffen wir uns mit Plätzchen und Zuckerguss und Streuseln vor der Kamera und quatschen, während wir ein paar schicke Kekse dekorieren.
Luis*a, Niklas und Suse (besonders letztere) sind Meister*innen der Kekskunst und haben sehr Lust mit Euch gemeinsam ein bisschen zu quatschen, während wir Sachen dekorieren.
Ein Rezept für veganes Buttergebäck teilen wir in der Veranstaltung, denn die Kekse müssen schon fertig und ausgekühlt sein, wenn wir am 08.12.2020 um 19 Uhr starten!
Ihr könnt natürlich auch euer nicht veganes Keksrezept machen, nur zuschauen und mitschnacken oder oder oder. Es ist ein digitaler Stammtisch eben.
Zugangslink: https://queerbutton.de/b/sus-crt-kkd-tuf
Alle Infos auch auf der Homepage der Netzwerkstelle: https://lsbtiq-hessen.de/de/Termin/?event=1133&date=2020-11-25

 

 

Einladung: Radical Softness – Verletzlichkeit_en annehmen

Workshop am 04.10.2020 von 14:00-18:00 Uhr

Organisiert von qrew Kassel und Netzwerk LSBT*IQ Nordhessen

Radical Softness steht für die Idee, offener mit schweren Gefühlen und Verletzlichkeiten umzugehen. Inspiriert von der Künstler_in Lora Mathis‘ wollen wir uns in diesem Workshop den Ideen von Radical Softness nähern. Dabei werden Verbindungen zu queeren, feministischen und psychiatriekritischen Strömungen gezogen. Es wird die Möglichkeit geben, sich gemeinsam darüber austauschen, was wir jeweils persönlich mit Radical Softness verbinden und welche Aspekte wir gern mal im Alltag ausprobieren möchten. Egal ob du zum ersten Mal von Radical Softness hörst oder du seit längerem darüber nachdenkst, bist du herzlich eingeladen vorbeizukommen.

Über die Referent_in: Kalle Hümpfner arbeitet seit 2016 bei life’s a beach zu Gefühlen, Self-Care, Anti-Diskriminierung und geschlechtlicher Vielfalt. Radical Softness begleitet Kalle mittlerweile als Workshop-Thema seit bald drei Jahren. Dennoch wird der Austausch für Kalle dazu nie langweilig, da immer wieder neue Fragen, Anliegen und Perspektiven auftauchen. Kalle ist nicht-binär trans und lebt in Berlin.

Anmeldung: Die Anzahl der Teilnehmer*innen an dem Workshop ist begrenzt. Für die Teilnahme an dem Workshop bitten wir dich, dich vorher anzumelden. Für die Anmeldung oder Fragen schreib eine E-Mail an: queerkassel@riseup.net

Ausführliche Infos: http://qrew.blogsport.eu/