Aktuelle Lage

UPDATE

25.06.2020

Aufgrund des geringen Infektionsgeschehens können wir unter Berücksichtigung unseres Hygienekonzeptes wieder einen Großteil unserer Angebote anbieten. Neben der persönlichen Beratung bieten wir den begleiteten Selbsttest, den HIV-Antikörpertest sowie die Gonorrhoe- und Chlamydien-Abstriche.

Gruppen können sich bei einer Gruppengröße von bis zu 6 Personen in unseren Räumlichkeiten treffen.

Das kulturelle Angebot Queerfilm startet wieder im Juli.

Für Rückfragen und weitere Informationen sind wir Mo., Di., Mi. und Fr. von 10 – 13 Uhr und Do. von 13 – 16 Uhr unter der 0561/ 97 97 59 10 für euch da.

In unseren Räumlichkeiten besteht weiterhin Mundschutzpflicht.

 

07.05.2020

Angesichts der niedrigen SARS-CoV-2 Infektionszahlen in der Stadt Kassel und den umliegenden Landkreisen, freuen wir uns, derzeit auf Anfrage flexibel wieder einzelne Angebote anzubieten. Unter Einhaltung der gängigen Hygiene- und Abstandsregeln können momentan bei Bedarf unter anderem persönliche Beratungen sowie verschiedene Testmöglichkeiten in Anspruch genommen werden.

Bitte meldet euch Mo., Di., Mi. und Fr. von 10 – 13 Uhr und Do. von 13 – 16 Uhr unter der 0561/ 97 97 59 10 für weitere Informationen oder für eine Terminvergabe.

Wenn ihr in unsere Geschäftsräume kommt, bringt bitte euren Mundschutz mit.

 

16.03.2020

Liebe Besucher*innen, Freund*innen und Nutzer*innen der AIDS-Hilfe Kassel e.V.,

wir, das Team der AIDS-Hilfe Kassel e.V., reagieren mit Augenmaß, Ernsthaftigkeit und Solidarität auf die Corona-Pandemie und passen unsere Arbeitsweise flexibel auf die aktuelle Lage und die allgemeinen Empfehlungen der Behörden und der Expert*innen an.

Umfassende Hygienemaßnahmen wurden bereits in unserer Geschäftsstelle getroffen, dennoch halten wir es für wichtig, persönliche Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren und stattdessen auf telefonische und web-basierte Kommunikationsformen auszuweichen.

Wir bitten euch darum, soweit als möglich alle Anliegen zunächst telefonisch mit uns zu klären. Wenn eure persönliche Anwesenheit in der AIDS-Hilfe notwendig ist, bitten wir euch in dem Fall dies vorher telefonisch mit uns zu planen. Unsere Sozialarbeiter*innen, Berater*innen und die Mitarbeitenden der Verwaltung werden zum Großteil von Zuhause aus arbeiten.

Ihr erreicht uns weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten und könnt uns Anliegen jederzeit per Mail zuschicken. Diese werden an die zuständigen Mitarbeiter*innen weitergleitet.

Oder ruft an unter 0561/ 97 97 59 10

Mo., Di., Mi. und Fr. von 10 – 13 Uhr und Do. von 13 – 16 Uhr.

Um Übertragungswege einzudämmen, sagen wir einen großen Teil unserer Angebote ab. Dazu zählen folgende Formate:

–   Die HIV- und Syphilis-Schnelltestabende, der begleitete Selbsttest, die Gonorrhoe- und Chlamydien-Abstriche. Wir beraten jedoch weiterhin telefonisch zu den üblichen Bürozeiten. Unter Absprache können wir die Selbsttests weiterhin herausgeben und euch bei Bedarf, bei der Durchführung telefonisch zur Seite stehen.

–   Kulturelle oder bildungs(-politische) Veranstaltungen, wie der Queerfilm-Kassel oder der Regenbogen-Stammtisch werden bis auf weiteres ausfallen.

–   Bereits vereinbarte Beratungstermine finden erst einmal statt, soweit sie nicht telefonisch stattfinden können.

– Die Räume der AIDS-Hilfe Kassel e.V. stehen für Selbsthilfegruppe und Arbeitstreffen leider derzeit nicht mehr zur Verfügung.

Diese Maßnahmen gelten für alle Angebote der AIDS-Hilfe, dazu zählt T*räumchen, die Trans*Beratung und die Netzwerkstelle LSBT*IQ-Nordhessen.

Wenn ihr Unsicherheiten oder Fragen zu unseren Maßnahmen habt, dann meldet euch gerne bei uns.

Menschen, die nicht zur Corona-Risikogruppe gehören, können sich dieser Tage solidarisch zeigen und ihre Mitmenschen unterstützen, indem sie sich an die Hygiene- und Verhaltensrichtlinien halten, aber auch Menschen aus der Risikogruppe unterstützen.

Wir empfehlen euch seriöse Quellen zu nutzen, wie beispielsweise den folgenden Podcast:  https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

In den sozialen Medien und auf unserer Homepage werden wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten und euch Veränderungen mitteilen, sobald sich bei uns etwas ändert.

Nutzen wir gemeinsam kreative und digitale Wege miteinander in Kontakt zu bleiben.

Ihr seid trotz allem nicht allein. Wir sind für eure Anliegen da. Zögert bitte nicht, uns zu kontaktieren.

 

Veranstaltungsreihe: „Hinter den Buchstaben“ des LSBT*IQ Netzwerks Nordhessen

23.07.2020

Hinter den Buchstaben: L mit Constance Ohms

Konfliktdynamiken in cis-, trans*lesbischen, bisexuellen, nicht-binären oder queeren Beziehungssystemen

Nach wie vor werden gewalttätige Konfliktdynamiken in LSBT*IQ Beziehungssystemen (von der 2er Beziehung bis hin zu Mehrfachbeziehungen) verschwiegen oder tabuisiert. Dabei spielt die Vermeidung einer Verstärkung negativer Bilder über queere Menschen eine ebenso große Rolle wie verinnerlichte Homo- oder Trans*negativität, die oftmals eine Selbstabwertung beinhaltet, es „nicht anders verdient“ zu haben. Es wird davon ausgegangen, dass jede 3. bis 4. cis-lesbische oder cis-schwule Beziehung gewaltförmige
Beziehungsmuster hat, bisexuelle Frauen sind in besonderem Maß von Gewalt durch ihren männlichen Partner betroffen, ebenso gibt es sehr hohes, aber wenig erforschtes Vorkommen von Gewalt gegen trans* Frauen. Meist wird dabei die 2er Beziehung beleuchtet, es gibt keine Forschung zu Gewalt in queeren oder nicht-binären Beziehungssystemen. Der Vortrag möchte auf das tabuisierte Thema aufmerksam machen und zudem aus der Beratungsarbeit der Beratungsstelle gewaltfreileben berichten.

Constance Ohms ist promovierte Soziologin und befasst sich sozialwissenschaftlich mit Marginalisierungsprozessen und den sich daraus ergebenden spezifischen Verletzbarkeiten, aber auch den Potentialen psychischer Widerstandsfähigkeit. Zudem leitet sie die Fachberatungsstelle gewaltfreileben, die sich an Frauen*, Lesben, Trans* und queere Menschen richtet, die Unterstützung in der Bewältigung psychischer Herausforderungen benötigen. Sie hat eine mehrjährige Fortbildung als Therapeut*in (DGSF) und Systemische Berater*in abgeschlossen und ergänzt die Tätigkeit in der Beratungsstelle durch ihre freiberufliche therapeutische Arbeit.

Diese Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe
„Hinter den Buchstaben“ des LSBT*IQ Netzwerks Nordhessen.
Dieser Vortrag ist eine Kooperation mit dem LSBT*IQ Netzwerk Rhein-Main.

03.08.2020

Hinter den Buchstaben: S mit Muriel Aichberger

Verlacht, verfolgt, verurteilt – Paragraph 175 im Wandel der Zeit

Die Geschichte der Emanzipation von Schwulen und Lesben lässt sich auf vielfältige Weise erzählen. In diesem Vortrag wenden wir uns dem §175 zu, der vor allem homosexuelle Männer fast 150 Jahre lang kriminalisierte und den rechtlichen Rahmen für Diskriminierung, Verfolgung und Verurteilung lieferte. Allerdings bildete das Gesetz nicht nur die Grundlage für das Leid tausender Menschen, sondern war gleichzeitig der Motor für eine der ersten politisch-sozialen Emanzipationsbewegungen der Menschheitsgeschichte. Wie diese Geschichte erzählt werden kann, welche Protagonist*innen eine Rolle spielten und wie sich der § 175 über die Zeit veränderte und bis heute unsere Geschichte und den Umgang mit Homosexualität in Deutschland prägt, darauf werfen wir einen bewussten, kritischen und neugierigen Blick.

Muriel Aichberger ist Sozial-, Kunst- und Medienwissenschaftler mit Schwerpunkt Equality, Diversity und Inklusion. Er möchte sein Wissen zur Verfügung stellen, um gemeinsam einen optimalen Pfad in die Zukunft zu gestalten. Bei seiner Arbeit legt Muriel Wert auf Information und Umsicht ohne den Anspruch den einen „richtigen Weg“ zu kennen. Er legt Optionen auf den Tisch und so wird es möglich bewusst Ziele zu formulieren und vollumfänglich informierte Entscheidungen über Maßnahmen und Entwicklungsschritte zu treffen. Ziel ist dabei immer die Optimierung von Lern-, Arbeits- und Lebenssituationen, die Sensibilisierung aller im Umgang miteinander und so mehr Lebensfreude, Kreativität und Produktivität.

17.08.2020

Hinter den Buchstaben: B  mit Susanne Umscheid

Ein bisschen bi sieht man nie – zwischen Unsichtbarkeit und Übersexualisierung

Obwohl Bisexualität oft im Rahmen von Binsenweisheiten Sichtbarkeit erfährt, sieht die tatsächliche Lebensrealität vieler bisexueller Personen anders aus. Zwischen Vorurteilen gefangen sind Bisexuelle, sowie weitere nicht-mono-sexuelle Personen, mit Anfeindungen und Unsichtbarmachung konfrontiert. Diskriminierungen erfahren sie nicht nur durch heterosexuelle, sondern oft auch homosexuelle Personenkreise.
Der Vortrag widmet sich der Beschreibung und Verbalisierung dieser Diskriminierungsformen und -mechanismen und beleuchtet das Spannungsfeld in dem sich nicht-monosexuelle Personen täglich bewegen (müssen).

Susanne Umscheid ist ehrenamtlich bei SCHLAU Kassel als Koordinatorin und Teamerin aktiv, studierte Produktdesignerin mit dem Schwerpunkt Gender & Design und arbeitet hauptamtlich als Koordinatorin beim LSBT*IQ-Netzwerk Nordhessen.

03.09.2020

Hinter den Buchstaben: T mit Luis*a Kriener#

Trans* mit mir
Warum muss ich mich in letzter Zeit immer häufiger als cis Mensch benennen lassen? Und was bedeutet das eigentlich?
Der Vortrag soll einen Einstieg in das Thema trans* geben und welche Rolle cis Menschen (Menschen, die sich mit dem bei ihrer Geburt zugeordneten Geschlecht wohlfühlen) dabei spielen. Es soll ein Überblick darüber gegeben werden, welche Diskriminierungen trans* Menschen im Alltag erfahren und wie cis Menschen diese abbauen und Unterstützung anbieten können.

Dieser Vortrag richtet sich in erster Linie an cis Menschen.

Luis*a Kriener begann 2013 bei SCHLAU aktiv zu sein und sich für trans* und queere Themen einzusetzen, damals noch in NRW. Mittlerweile in Kassel gelandet, ist Luis*a bei SCHLAU Kassel aktiv und nun auch Teil des LSBT*IQ Netzwerks Nordhessen.

23.09.2020

Hinter den Buchstaben: I mit Charlotte Wunn

Intergeschlechtlichkeit –mehr als der Personenstand „divers“
Im Vortrag werden, nach einer kurzen Einführung ins Thema, verschiedene Aspekte betrachtet, die das Leben von intergeschlechtlich geborenen Menschen in Deutschland positiv wie negativ beeinflussen. Es wird unter anderem auf das aktuelle Personenstandsrecht und die medizinische Versorgung Bezug genommen. Abschließend wird erklärt, welche Dinge intergeschlechtliche Menschen gerne ändern würden.

Charlotte Wunn engagiert sich seit ungefähr zwei Jahren für die Rechte von intergeschlechtlichen Menschen, u.a. bei Intersexuelle Menschen e.V.. Charlotte ist in einer dörflichen Umgebung aufgewachsen, wohnt und arbeitet aber mittlerweile in Berlin. Sie bevorzugt die weiblichen Personalpronomen.

08.10.2020

Hinter den Buchstaben: Q mit Balthazar Bender

Queere Wörter – Schirmbegriffe, Microlabels und die Frage nach dem ′Buchstabensalat′
LSBATTIQP*+ – bitte was?! Wer nicht Teil der queeren Community ist, wird schnell überfordert von diesen vielen verschiedenen Buchstaben und ihren Bedeutungen. Aber auch innerhalb von queeren Kreisen gibt es Debatten darüber, welche Labels wir brauchen und nutzen sollten. In diesem Vortrag möchte ich einen kleinen Überblick über den ‚Buchstabensalat‘ geben und im gemeinsamen Gespräch über die Vor- und Nachteile von kleinteiligen Labels und Überbegriffen reden.

Balthazar Bender ist queere*r Aktivist*in und studiert in Freiburg im Master Gender Studies. Es hält Vorträge und Workshops zu Themen wie A_sexualität, trans und nicht-
binäre Identität, queere Repräsentation in den Medien und Diskriminierung. Seit 2013 arbeitet es im Team des Queer Lexikon, einer online-Anlaufstelle für queere Jugendliche.

Über die Reihe:

LSBT*IQ. Das Akronym, die Buchstabensuppe oder der Buchstabensalat, das Alphabet, der Zungenbrecher. Oft ist der Begriff selbst so komplex, dass sich kaum damit auseinandergesetzt wird, wer hinter diesen Buchstaben eigentlich steht: Reale Personen, Biografien, Diskriminierungserfahrungen und Kämpfe um Gleichstellung und Anerkennung.

Deshalb widmet sich das LSBT*IQ Netzwerk Nordhessen in Kooperation mit den LSBT*IQ Netzwerken Rhein-Main und Südhessen im Sommer und Herbst 2020 dem Hintergrund dieser Buchstabenfolge mit einer digitalen Vortragsreihe. Die Themen der Vorträge bewegen sich zwischen Geschichtsbeleuchtung und aktuellen Kämpfen, zwischen Unsichtbarkeiten und Auf- und Erklärung.

 

Im Anschluss an alle Vorträge sind Fragerunden und Möglichkeiten zum Austausch geplant. Die Veranstaltungen werden moderiert. Alle Vorträge finden online und in deutscher Lautsprache statt. Im Anschluss an die Vorträge gibt es Raum für Austausch und Diskussion. Um Voranmeldung wird gebeten unter info@lsbtiq-nordhessen.net. Zugangsdaten zu den jeweiligen Veranstaltungen werden gesammelt am Tag des Vortrags an angemeldete Personen verschickt.

 

 

 

 

 

Offener HIV-Testabend

Liebe Besucher*innen,
da wir unser übliches Schnelltest-Angebot aufgrund der Corona-Pandemie auch weiterhin nicht durchführen können, bieten wir stattdessen an jedem ersten Dienstag im Monat von 17:00 bis 19:00 Uhr die Gelegenheit, einen Selbsttest mit Beratung und Begleitung bei uns durchzuführen.
Der nächste Termin ist am 4. August.
Der Selbsttest funktioniert genauso wie der Schnelltest mit einem Tropfen Blut aus der Fingerkuppe und liefert 12 Wochen nach der Risikosituation ein zuverlässiges Ergebnis. Der Unterschied besteht darin, dass ihr ihn durchführt und euch selbst in den Finger stecht.
Wir beraten euch vorab und begleiten, sofern gewünscht, auch bei der Durchführung.
Um die momentan geltenden Hygienevorschriften optimal einhalten zu können, bitten wir um vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer: 0561/97975910
Nach Absprache sind auch andere Terminvereinbarungen möglich.
Selbstkostenanteil: 20,00€
 

Dein Feedback zählt!

Menschen mit HIV erleben in ihrem Alltag regelmäßig Diskriminierung: im Gesundheitswesen, im Job oder bei Freund*innen und Familie, …

Erzähl‘ uns von deinen Erfahrungen! ‚positive stimmen 2.0‘ ist die Onlineumfrage des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) und der Deutschen Aidshilfe (DAH) zu Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV. Ziel des Projekts ist es, auf Grundlage eurer Diskriminierungserfahrungen konkrete Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu entwickeln. Hilf‘ uns dabei und mach mit auf onlineumfrage.positive-stimmen.de

 

CSD Kassel 2020 Pressemitteilung Juni 2020 „Colour the streets – Vielfalt sichtbar machen“

CSD KASSEL 2020 Pressemitteilung Juni 2020 „COLOUR THE STREETS – VIELFALT SICHTBAR MACHEN“

Fast schon prophetisch wirkt die Entscheidung für das diesjährige Motto des Christoper-Street-Days, welche das Planungsteam im Januar getroffen hat: „Colour the streets – Vielfalt sichtbar machen.“ Passt es doch so gut zur aktuellen Situation, in der die Sichtbarkeit von Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und Queere Personen stark eingeschränkt ist: Eine Großdemo zum CSD Kassel, wie im letzten Jahr, wird es aufgrund der notwendigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens leider nicht geben können. Das Straßenfest ist abgesagt, nicht jedoch unser gemeinsamer Einsatz für mehr Akzeptanz und Vielfalt. Besonders in Krisenzeiten sollten wir einander unterstützen! Für den 29. August ist dennoch ein CSD Aktionstag in Kassel geplant.

Der CSD Kassel 2020 wird digital und dezentral stattfinden. Am 29. August wird queeres Leben (trotz Corona) sichtbar gemacht und deutlich gemacht, wofür die Communities stehen. Auf kreative und ungewöhnliche Weise, in ganz Kassel und Nordhessen, werden die Communities mit ihren Unterstützer*innen diesen Tag gestalten. Die Beiträge können vor der eigenen Haustür, an öffentlichen Orten oder im digitalen Raum stattfinden. Künstlerische, politische oder unterhaltsame Aktionen können unter der Wahrung von Abstands-und Hygieneregeln eigenverantwortlich durchführt werden. Von einem Dance-In, über Gesang auf dem Balkon oder einem Infostand bis hin zu einem selbstgedrehten Video sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.  Personen und Gruppen mit Ideen können beim CSD-Team Unterstützung zur Realisierung finden. Wir freuen uns auf Ideen und Aktionen!

Die COVID-19 Pandemie war und ist eine besondere Herausforderung. Sie trifft uns alle, aber eben nicht alle gleich. Besonders Queers, die zu Risikogruppen gehören, sind von Einsamkeit bedroht und auf mehr Unterstützung angewiesen. Kinder und Jugendliche mussten hingegen mehr Zeit Zuhause verbringen, mit Eltern, Bezugspersonen und Geschwistern, die oftmals von der geschlechtlichen oder sexuellen Identität nichts wissen oder diese sogar ablehnen. Soziale Ungleichheit, Existenzängste und die Unsichtbarkeit von LSBT*IQA+ Personen werden durch die Krise verstärkt. Diese Aspekte betreffen maßgeblich ältere und/oder immobile Queers. Freund*innen und Wahlfamilien können nur sehr eingeschränkt besucht werden, Treffen und Veranstaltungen fallen aus, Partys können nicht mehr stattfinden. Es fehlt an Begegnung, gemeinsamer Sichtbarkeit und an körperliche Nähe.

Diese Grundsituation verschärft sich zudem durch neue LSBT*IQA+-feindliche Gesetze in europäischen Ländern, so wie eine Zunahme an Hassverbrechen gegen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Ebenso wie heterosexuelle Personen of Colour sind auch LSBT*IQA+ Personen of Colour von bestehendem und zunehmendem Rassismus sowie Polizeigewalt betroffen. Kurz um, es gibt viele Gründe, um gemeinsame für eine buntere Welt auf die Straße zu gehen. Ein gemeinsamer digitaler Abschluss am Abend des CSDs am 29.08.2020 selbst, rundet das Konzept ab.

Ein digitales Vorbereitungstreffen ist für Mittwoch, den 01.07.2020 um 19 Uhr geplant. UM ANMELDUNG WIRD BIS ZUM 29.06.2020 AN INFO@LSBTIQ-NORDHESSEN.NET GEBETEN.

ABOUT Im Jahr 2019 haben ca. 1300 Personen an der Parade teilgenommen. Sie sind auf die Straße gegangen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Ein toller Erfolg für das damals neu gegründete Bündnis aus Gruppen und Initiativen der Kasseler und Nordhessischen Queeren Szene. Die diesjährige Koordination übernimmt die Jugendgruppe Queer & Young, mit Unterstützung des Netzwerks LSBT*IQ Nordhessen, ein queeres Projekt der Aids-Hilfe Kassels und des Arbeitskreises Gemeindenahe Gesundheitsversorgung (AKGG). Die Organisationsgruppe des CSD ist fast vollständig ehrenamtlich und freut sich immer über Zuwachs!

KONTAKT https://www.facebook.com/kasselpride/ Instagram: csdkassel info@lsbtiq-nordhessen.net Pressekontakt: LSBT*IQ Netzwerk Nordhessen Namen Niklas Gudorf/ Suse Umscheid E-Mail info@lsbtiq-nordhessen.net Telefon 0561/97975922

Hier geht´s zum PDF: Pressemitteilung CSD Kassel 2020

 

Talk@Queeres Zentrum Kassel+ 2ter Termin

Da das erste Treffen so schön war, laden wir euch hiermit zu einem zweiten Termin ein …

Das Corona-Virus hat große Teile des sozialen Lebens in Nordhessen lahm gelegt, so auch das queere Leben: keine Vorträge, keine Veranstaltungen, keine Partys und auch keinen Besuch im B2.
Ein guter Weg, um weiterhin miteinander in Kontakt zu bleiben, sind digitale Räume.

Die Arbeitsgruppe Queeres-Zentrum-Kassel+ läd daher die Community zu einem entspannten Austausch in den digitalen Raum ein. Die Idee für ein Queeres Zentrum Kassel+ gibt es zwar bisher nur in den Köpfen. Aber am 17. Juni können wir zumindest digital erleben, wie es sich anfühlt in einem queeren Raum miteinader Zeit zu verbringen.

Wir möchten hören, wie es euch geht, was euch gerade beschäftigt. Es gibt keine Tagesordnung und auch keinen Input, sondern einen geschützten und wertschätzend gestalteten Raum, in dem wir miteinander quatschen können. Über alle Themen, die euch derzeit bewegen – von Corona bis hin zum neusten Rezept für Zimtschnecken.
Sozusagen ein digitales Kaffee-Kränzchen oder einen Abend in der Kneipe.
Macht es euch also bequem, setzt euch mit euren liebsten Warm- oder Kaltgetränken vor den PC. Hier sind die Zugangsdaten:

Hier sind die Zugangsdaten:
Zoom-Meeting beitreten
https://zoom.us/j/95887200706?pwd=bDYvdWN4MVBQbTFEUlNGYTYyK2JYdz09
Meeting-ID: 958 8720 0706
Passwort: 578395

Schnelleinwahl mobil
+496971049922,,95887200706#,,#,578395# Deutschland
+493056795800,,95887200706#,,#,578395# Deutschland

ALL GENDER WELCOME!
Es gibt keinen Platz für Rassismus, Sexismus, Ableismus, Ageismus oder Saneismus, ebenso wie LSBT*IQ+ Feindlichkeit.

Die Arbeit der LSBTIQ* Netzwerkstelle wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.

 

Einhorn-Bibliothek

Heute startet ganz offziell unser kleines Bibliotheks-Projekt.
In unserer Einhorn-Leihbibliothek könnt ihr euch kostenlos Bücher aus unserem Bestand ausborgen.
 
Ein Buch ist ein guter Begleiter für jede Lebenslage. Es kann unterhalten, Wissen vermitteln und uns im besten Fall für ein paar Stunden entführen. Durch die Literatur können wir unedlich viele Lebenswelten kennenlernen, ferne Länder bereisen und uns in diverse Abenteuer stürzen. Gerade in der jetzigen Situation können Bücher eine wertvolle Abwechslung und Trostpflaster sein.
 
In unserer Bücherei befinden sich überwiegend schwule, lesbische, bi, trans* und queere (Fach-)Bücher und Romane aus den Regalen unserer Kolleg*innen und Freund*innen. Die Bücher werden nach Absprache kontaktlos an euch rausgegeben. Schreibt uns eine kurze Mail an regenbogenhilfe@kassel.aidshilfe.de
 
Die Bücherliste findet ihr hier:
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1GG7oDGEuZMadpTNlnhUaE5BMRGlQeGm05k-qx4jf76E/edit?usp=sharing&ts=5e958e0a
 
Solltet ihr selbst Bücher loswerden wollen, die in unser Profil passen, dann sendet uns gerne eine Mail.
#queercoronasupport #derladenläuft #lesen
 

HIV-Selbsttest-Angebot der AIDS-Hilfe Kassel

Liebe Besucher*innen der AIDS-Hilfe Kassel e.V.,

da wir unser übliches Schnelltest-Angebot aufgrund der Corona-Pandemie auch weiterhin nicht durchführen können, bieten wir stattdessen an jedem ersten Dienstag im Monat von 17:00 bis 19:00 Uhr die Gelegenheit, einen Selbsttest mit Beratung und Begleitung bei uns durchzuführen.

Der Selbsttest funktioniert genauso wie der Schnelltest mit einem Tropfen Blut aus der Fingerkuppe und liefert 12 Wochen nach der Risikosituation ein zuverlässiges Ergebnis. Der Unterschied besteht darin, dass ihr ihn durchführt und euch selbst in den Finger stecht.

Wir beraten euch vorab und begleiten, sofern gewünscht, auch bei der Durchführung.

Um die momentan geltenden Hygienevorschriften optimal einhalten zu können, bitten wir um vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer: 0561/97975910

Nach Absprache sind auch andere Terminvereinbarungen möglich.

Kosten: 20,00€

 

Talk@Queeres Zentrum Kassel+

20 Mai 18:00Uhr
Das Corona-Virus hat große Teile des sozialen Lebens in Nordhessen lahm gelegt, so auch das queere Leben: keine Vorträge, keine Veranstaltungen, keine Partys und auch keinen Besuch im B2.
Ein guter Weg, um weiterhin miteinander in Kontakt zu bleiben, sind digitale Räume.
Die Arbeitsgruppe Queeres-Zentrum-Kassel+ läd daher die Community zu einem entspannten Austausch in den digitalen Raum ein.
Die Idee für ein Queeres Zentrum Kassel+ gibt es zwar bisher nur in den Köpfen. Aber am 20. Mai können wir zumindest schon mal digital ausprobieren, wie es sich anfühlt in einem queeren Raum miteinader Zeit zu verbringen.
Wir möchten hören, wie es euch geht, was euch gerade beschäftigt. Es gibt keine Tagesordnung und auch keinen Input, sondern einen geschützten und wertschätzend gestalteten Raum, in dem wir miteinander quatschen können. Über alle Themen, die euch derzeit bewegen – von Corona bis hin zum neusten Rezept für Zimtschnecken.
Sozusagen ein digitales Kaffee-Kränzchen oder einen Abend in der Kneipe.
Macht es euch also bequem, setzt euch mit euren liebsten Warm- oder Kaltgetränken vor den PC.
Alljene, die Lust haben ebenfalls an den Grundsteinen für ein Queeres Zentrum zu arbeiten, können bei dieser Gelegenheit die Arbeitsgruppe kennenlernen und Fragen stellen.
Wenn ihr Ideen für Kennlern- oder sonstige Spiele habt, die wir gemeinsam digital umsetzen können, dann teilt diese gerne mit uns.
Anmeldung für den Talk@Queeres Zentrum Kassel+:
Schreibt uns eine Mail an queereszentrumkassel@lists.riseup.net, dann senden wir euch die Zugangsdaten zu.
ALL GENDER WELCOME!
Es gibt keinen Platz für Rassismus, Sexismus, Ableismus, Ageismus oder Saneismus, ebenso wie LSBT*IQ+ Feindlichkeit.
Die Arbeit der LSBTIQ* Netzwerkstelle wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.
 

Veranstaltungsreihe T*räumchen: Queere Tiere

Liebe Alle,

wir haben überlegt, wie wir trotz aktueller Umstände gemeinsam etwas Schönes erleben und uns begegnen können. Deswegen präsentieren wir:

T*räumchens Queere-Tiere-Reihe, wuhuu!

Was ist das?
In einer 4-teiligen Onlineveranstaltung wollen wir mit euch zusammen kreativ werden und uns austauschen. In einem Live-Video-Chat werden wir gemeinsam über ein bestimmtes Tier sprechen, Besonderheiten von diesem thematisieren und etwas dazu basteln. Euch ist natürlich freigestellt, ob ihr eure Kamera oder euer Mikrofon anmacht oder auslasst.

Für wen ist die Reihe?
Die Veranstaltung ist für alle Geschlechter geöffnet.

Wann geht’s los?
Am Mittwoch, den 27. Mai um 17:00 Uhr

Stattfinden soll das Ganze in einem 2-Wochen-Rhythmus, immer mittwochs um 17.00 Uhr. Angedacht ist pro Termin etwa eine Stunde.
(weitere Termine: 10.06., 24.06., 08.07.)

Wo findet die Veranstaltung statt?
Für die jeweiligen Veranstaltungen richten wir ein Zoom-Meeting (virtueller Treffpunkt) ein. Die Zugangsdaten bekommt ihr von uns. Schreibt uns dazu einfach eine Nachricht!

Was wird benötigt?
-> Für jede Veranstaltung benötig ihr ein Gerät (Laptop/Tablet/Handy/PC) mit Internetzugang, damit ihr an dem Zoom-Meeting teilnehmen könnt. Euch ist natürlich freigestellt, ob ihr euer Mikrofon oder eure Kamera anschaltet oder auslasst.

->Zum Basteln benötigt ihr für jede Veranstaltung benötigt ihr: Schere, Kleber, Stifte/Farben

Für den 27. Mai benötigt ihr: schwarzer Bastelfilz Din A4, gelber oder anderer schriller Bastelfilz Din A5, 30 cm Gummi oder 60 cm Band (alternativ ginge auch Bastelpapier oder Stoff)

Für den 10. Juni benötigt ihr: Bastelpapier 20cm x 20cm, 8 Pfeifenputzerdrähte (alternativ geht auch Bastelpapier)

Für den 24. Juni benötigt ihr: Bastelpapier 20cm x 20cm

Für den 08. Juli benötigt ihr: 2 Eisstiele oder Schaschlickspieße, Faden, 2 Bögen Bastelpapier 20cm x 20cm (orange und blau/weiß)

*** Falls ihr davon etwas nicht zuhause habt und ihr es nicht besorgen könnt, schreibt uns einfach bis zum 19.05.2020 eine Mail an kontakt[at]traeumchen-kassel.de – wir finden eine Lösung dafür!***

Gibt’s Besonderheiten?
Ja! Da natürlich nicht alle mittwochs um 17.00 Uhr Zeit haben, werden wir die Bastelanleitungen sowie die Infos zu den Tieren auch auf unserer Website online und über Social Media zur Verfügung stellen. Wenn ihr also mittwochs nicht könnt, habt ihr so die Möglichkeit, auch außerhalb des Zeitfensters kreativ zu werden!

Wer bietet an?
Die Veranstaltung ist durchgeführt vom T*räumchen – Raum für junge Queers und Tristan Marie Biallas.

Und dann?
Dann stellen wir unsere Werke in einer virtuellen Ausstellungsgalerie aus! Wenn ihr möchtet, sendet uns dazu gerne Bilder von euren Basteleien! (Bitte achtet darauf, dass auf den Bildern lediglich das Gebastelte und nichts weiter von euch persönlich zu sehen ist 😊).

Wir freuen uns auf euch! :)

 

Pride Slam

Liebe LSBT*IQA+!
Liebe Freund:innen, Eltern, Großeltern, Hamster und Interessierte!
Ta-(Glitterkonfetti)-DAH!
Wenn grade kein Corona herrscht, veranstaltet das Netzwerk LSBT*IQ immer wieder mal einen queeren Poetry Slam. Warum? Na weil’s mega schön ist: Ein ganzer Abend voller Vielfalt auf der Bühne und in Texten, in Reimform und Reinform, in Fiktion und Realität.
Pride-Slam.jpg

Und nun ist ja Corona… Und das ist ärgerlich, aber kein Grund, keine schöne Show mit queeren Texten auf die Füße zu stellen und sie Euch in diesem Internet zu zeigen! :) Denn grade momentan brauchen Künstler:innen aus der Community unsere Liebe und Unterstützung. Ihre Einnahmequellen sind weggebrochen und viele von ihnen können sich nicht für die Hilfefonds bewerben, da diese Kleinunternehmer:innen nicht abdecken.Also machen wir uns einen schönen Abend mit ihren Beiträgen und einer kleinen Watchparty! :) Nähere Infos zu den Auftretenden folgen bald! Genauso finden wir noch eine gute und sichere Ecke des Internets aus der wir zu Euch streamen!Malt euch also ein kleines Herzchen in eure Kalender und freut Euch auf unseren Prideslam am IDAHOBITA2020!

Am 16.05.2020 um 18 Uhr
im Internet eures Vertrauens – nähere Infos gibt´s in den Sozialen Medien.

ALL GENDER WELCOME!
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.
Es gibt keinen Platz für Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Ableismus, Ageismus oder Saneismus, ebenso wie (DUH!) LSBTIQA+-Feindlichkeit.
Die Veranstaltung wird finanziert durch das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Hessen.