JES Kassel e.V. enthüllt den Gedenkstein

JES Kassel e.V. enthüllt den Gedenkstein für verstorbene Drogenkonsument_innen

um 14:00 Uhr, am Sonntag, 22.April 2018,

am Holländischen Platz vor der Uni.

Die Veranstaltung findet am Rand des „Tag der Erde“ statt und will darauf aufmerksam machen, dass trotz aller Verbesserungen der Lebensbedingungen für opiatabhängige Menschen immer wieder viele sogenannte „Drogentote“ zu beklagen sind.

Wir, JES-Kassel e.V., möchten mit unserem Gedenkstein darauf hinweisen, dass die allermeisten „Drogentoten“ nicht hauptsächlich in Folge ihres Drogengebrauchs vorzeitig aus dem Leben geschieden sind, sondern ihr Tod vorwiegend den menschenfeindlichen Bedingungen des Drogenkonsums geschuldet ist. Bedingungen, die durch Verbote und Strafverfolgung geschaffen werden.

JES-Kassel e.V. fordert, die Drogenprohibition zu beenden und einen verantwortungsvollen und legalen Umgang mit den Herausforderungen psychoaktiver Substanzen zu erarbeiten. Leid und Elend für Drogenkonsument_innen, Angehörige und Freund_innen wollen wir nicht länger ertragen.

Drogenprohibition: GESCHEITERT, SCHÄDLICH und TEUER

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Tätigkeitsbericht 2016/2017 der AIDS-Hilfe Hessen e.V.

Unser Landesverband AIDS-Hilfe Hessen e.V. hat vor Kurzem den Tätigkeitsbericht für die Jahre 2016 und 2017 veröffentlicht. In diesem könnt Ihr mehr über die Arbeit der hessischen AIDS-Hilfen erfahren. Unter anderem findet Ihr im Tätigkeitsbericht allgemeine Informationen zur Verbandsarbeit, über Veranstaltungen und Ereignisse der letzten beiden Jahre, über das Präventionsprojekt Hessen-ist-Geil!, bestehende Selbsthilfestruktur im Bereich HIV und Aids sowie Informationen zu dem Beratungsnetzwerk Geflüchtete LSBT*I – Rainbow Refugee Support.

Ihr könnt den Tätigkeitsbericht hier online als .pdf downloaden und lesen: http://www.aids-hilfe-hessen.de/downloads/Taetigkeitsbericht201617.pdf

Oder direkt über die AIDS-Hilfe Hessen e.V. auch in gedruckter Form bestellen. Mehr Informationen dazu hier: http://www.aids-hilfe-hessen.de/news.php?RowID=175

 

Tag der Erde 2018

Jährlich findet in Kassel der sog. Tag der Erde in Form eines Straßenfestes statt – dieses Jahr am 22. April von 10:00-18:00 Uhr in der Kasseler Nordstadt (Gottschalkstraße, Mombachstraße, Fiedlerstraße).

Neben zahlreichen anderen Organisationen, Vereinen und Insitutionen, welche am Tag der Erde zu ökologischen, sozialen, politischen und kulturellen Themen informieren, sind auch wir, die AIDS-Hilfe Kassel e.V. wieder mit einem Infostand vor Ort. In Planung ist auch eine kleine interaktive und kreative Überraschung!

Wir freuen uns auf Euren Besuch unseres Infostandes.

Ausführliche Infos sind abrufbar unter: http://tag-der-erde.net/

 

HIV- und Syphilis-Schnelltest

Die AIDS-Hilfe Kassel bietet an jedem 1. Dienstag im Monat einen  HIV- und Syphilis Schnelltest an.

Der kommende Schnelltest findet statt am

Dienstag, den 08.Mai 2018, in der Zeit von 18.30 – 19.00 Uhr.

 

 

 

Für das Angebot in der Motzstraße 1 ist keine Anmeldung erforderlich, es ist zudem selbstverständlich anonym. Eine Begegnung mit anderen Teilnehmer_innen im Wartebereich kann jedoch leider nicht ausgeschlossen werden.

Kostenbeteiligung:

  • Je 15 € für den HIV- oder Syphilis-Schnelltest,
  • 25 € wenn beide Tests durchgeführt werden

Schnelltest – Was ist das eigentlich?!

Im Gegensatz zu den sogenannten Vollbluttests, wird ein Schnelltest lediglich mit etwas Blut aus der Fingerkuppe durchgeführt. Unser Angebot für den HIV- und den Syphilis-Schnelltest kann somit bei uns in der Räumen der AIDS-Hilfe Kassel stattfinden. Eine Ärztin oder ein Arzt ist ebenfalls anwesend.

Was kann ein Schnelltest?

  • 12 Wochen nach Risikosituation liefert der HIV-Schnelltest ein aussagekräftiges Ergebnis,
  • 10 Wochen nach Risikosituation liefert der Syphilis-Schnelltest ein aussagekräftiges Ergebnis,
  • sicheres negatives Ergebnis in wenigen Minuten,
  • bei einem reaktiven Ergebnis ist eine Klärung durch einen Labortest in den folgenden Tagen nötig.

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Die neue „Siegessäule“ ist da!

Die neue Ausgabe der queeren Berliner Zeitschrift „Siegessäule“ ist nun bei uns eingetroffen! Kommt wie immer gerne vorbei, nehmt Euch ein Exemplar mit, oder lest die Ausgabe bei uns vor Ort 🙂

Schwerpunkt dieser Aussgabe: „Streng genommen – Der Weg zur selbstbewussten BDSM-Sexualität“:

„Die neue SIEGESSÄULE steht ganz im Zeichen des traditionsreichen Leder- und Fetisch-Treffens zu Ostern. In unserer Titelgeschichte geht es um Unwissen und Vorurteile gegenüber bestimmten BDSM-Praktiken oder Fetischen. Einige, die „ihren Kink“ leben wollen, stoßen auf Formen von Diskriminierung und stehen unter dem Druck, sich erklären und definieren zu müssen – auch gegenüber Menschen aus dem engeren Umfeld und sogar in queeren Communities. Jeff Mannes schreibt über die Hürden beim kinky Coming-out!
Organisiert wird die Easter Berlin 2018 Fetish Week vom BLF, der in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Wir sprachen mit dem Vorsitzenden Tommy Schenz über Trends unter FetischliebhaberInnen und welchen Wunsch man für die Zukunft hat. Außerdem geht es um die Frage, warum bayrische Trachten bei Fetisch-Events immer beliebter werden, und um das Comeback des Mr. Leather Berlin Contest.Und natürlich bieten wir euch auch wieder alle Fetisch-Highlights rund um das Ostertreffen im Überblick!
In den letzten Monaten krachte es rund um einige queere Berliner Institutionen: RuT, die Beratungsstelle für Lesben, und die Schwulenberatung konkurrieren um ein Grundstück für Hausprojekte, beim CSD e. V. gab es Zoff im Vorstand und beim LSVD einen großen Konflikt um Arbeitsbedingungen. Wir berichten ausführlich!
Außerdem im Heft: Interview mit Pop-Ikone Kylie Minogue, die Berliner KünstlerInnen Eva und Adele, die als androgyne „lebende Zwillingsskulptur“ internationalen Ruhm erlangten, die erste Roma Biennale und vieles mehr. Wir wünschen viel Spaß im Frühling und beim Lesen“

Mehr Informationaen hier: https://www.siegessaeule.de

 

Patient*innen-Informationsfrühstück: Lebenserwartungen – Erwartungen an das Leben jenseits der Nachweisgrenze

Ein Workshop für Menschen mit HIV am Samstag, 28.04.2018 ab 11 Uhr:

Seit den Entwicklungen der ersten antiretroviral-wirksamen Medikamente haben sich die Lebenserspektive und die Lebensqualität für Menschen mit HIV drastisch verändert. Medikamente werden permanent weiter entwickelt, so dass sich in Bezug auf die Wirksamkeit der Therapie, die Einnahmemodalitäten und die Nebenwirkungen vieles verbessert hat. Mittlerweile entspricht die Lebenserwartung in etwa der HIV-negativen Menschen. Durch die Absenkung der Viruslast und das Erreichen der Nicht-Infektiösität sind neue Präventionsstrategien, wie „Schutz durch Therapie“ möglich geworden.

Doch welche Auswirkungen haben diese Therapieoptionen auf die Lebensoption und die Lebenssituation von Menschen mit HIV? Welche Erwartungen haben sie nach der Diagnose, die nach wie vor als traumatischer Einschnitt in das Leben und alle Lebensbereiche wahrgenommen wird?

Referentin: Annette Piecha, HIV-Hepatitis-Contact

Wir freuen uns auf euer Kommen!
Damit wir besser planen können, freuen wir uns über eine vorherige Anmeldung (info@kassel.aidshilfe.de).

Gerne kann auch spontan vorbeigekommen werden.

 

 

Queerfilm Kassel präsentiert „Embrace – Du bist schön“ – mit anschließender Diskussion

18.04.2018 – 18:30 Uhr – Kleines Bali
http://queerfilm-kassel.de/wp-content/uploads/2018/01/Embrace_A4_Filmplakat.jpg

Am 18. April veranstalten wir einen ganz besonderen Queerfilm-Abend, zunächst schauen wir gemeinsam die australische Dokumentation Embrace, die sich mit gängigen Körpernormen und Schönheitsidealen auseinandersetzt.

Im Anschluss lauschen wir einem kurzen Vortrag von der wunderbaren Suse, die uns einen klugen und unterhaltsamen Einblick in die Body-Positivity-Bewegung gewährt und die eine gute Grundlage für die gemeinsame Diskussion liefert. Wir möchten Raum schaffen, um gemeinsam über den Film zu sprechen und darüber hinaus eigene Erfahrungen auszutauschen.
„Körper sind politisch“ unter diesem Motto steht das aktuelle Programm von Queerfilm Kassel. Aber was meinen wir eigentlich damit?

Über den eigenen Körper zu bestimmen ist alles andere als leicht, wenn jede*r eine Meinung dazu hat. Ob Medien, Werbung, Politik oder Gesellschaft – all diese Bereiche geben uns Körperbilder vor, nachdem wir uns selbst und andere immer wieder bewerten und verurteilen. Plattformen wie Instragram oder Formate wie „Germany´s next Topmodel“ befördern diese Bewertungsmaschinerie und erschweren den positiven Umgang mit dem eigenen Körper.
Vor allem weibliche Körper sind schon früh ständiger Bewertung durch andere ausgesetzt. Dadurch lernen oft schon Mädchen ihren Körper selbst zu hassen und entwickeln Essstörungen, Depressionen und andere psychische Erkrankungen, weil sie das Gefühl haben einem irrealen Schönheitsbild nacheifern zu müssen.

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Weitere neue med.info eingetroffen

Bei uns sind zwei weitere neuen Ausgaben der Broschüre „med.info – Informationen für Menschen mit HIV“ der Deutschen Aidshilfe eingetroffen. Bei Interesse könnt Ihr Euch gerne 1 Exemplar bei uns abholen:
https://www.aidshilfe.de/sites/default/files/styles/desktop_dah_1x_material_teaser/public/images/2018_02_22_med.info_09_hiv_partnerschaft.jpg?itok=fG1y5D5z&timestamp=1519308866med.info 09 – HIV und Partnerschaft

„Der Begriff „serodifferente Beziehungen“ beschreibt die Paarbeziehung zwischen zwei Menschen, von denen einer HIVpositiv, der andere HIVnegativ ist. Vor allem zu Beginn einer neuen Beziehung wirft das  Thema HIV meist einige Fragen auf. In dieser Broschüre wird geklärt, wo und wann Übertragungsrisiken bestehen und wo nicht, und wie man damit umgehen kann.“

 

 

 

med.info 12 – Späte HIV-Diagnosehttps://www.aidshilfe.de/sites/default/files/styles/desktop_dah_1x_material_teaser/public/images/2018_02_22_med.info_12_spat.diagnose.jpg?itok=HnOuUzRY&timestamp=1519310274

„Bei fast einem Drittel der Menschen mit HIV-Infektion wird die Diagnose erst dann gestellt, wenn das Immunsystem der Erkrankten bereits sehr schwach ist. Eine HIVInfektion wird oftmals erst dann in Betracht gezogen, wenn spezielle Erkrankungen diagnostiziert werden, die nur in Verbindung mit einer HIV-Infektion auftreten. Diese Broschüre vermittelt eine Übersicht über die Besonderheiten bei Patient_Innen mit einer späten Diagnose. Gründe, Behandlung und Auswirkungen werden näher betrachtet. Darüber hinaus befasst sich die Broschüre damit, wie späte Diagnosen vermieden werden können.“

 

Queerrefugeeswelcome.de: Infos für LGBTIQ*-Geflüchtete in Deutsch, Englisch, Arabisch

https://www.queerrefugeeswelcome.de/system/files/styles/queer_stage_queer_xl_1x/private/image/qr-stage.jpg?itok=_OeqRYxFDie Deutsche AIDS-Hilfe hat ein neues Projekt gestartet:

„Die neue Internetseite www.queerrefugeeswelcome.de der Deutschen AIDS-Hilfe will schwulen, bisexuellen, lesbischen, trans* und inter* Geflüchteten das Ankommen in Deutschland erleichtern. Dazu bietet sie ihnen Informationen zu ihren Rechten, etwa in Asylfragen, zum deutschen Gesundheitssystem, zu HIV/Aids und anderen Geschlechtskrankheiten sowie zu Safer Sex.“

Die komplette Pressemitteilung der Deutschen AIDS-Hilfe ist hier zu finden: https://www.aidshilfe.de/meldung/queerrefugeeswelcomede-infos-lgbtiq-gefluechtete-deutsch-englisch-arabisch

Zum Projekt queerrefugeeswelcome geht es hier: https://www.queerrefugeeswelcome.de/

 

neue med.info eingetroffen

Bei uns sind die neuen Ausgaben der Broschüre „med.info – Informationen für Menschen mit HIV“ der Deutschen Aidshilfe eingetroffen. Bei Interesse könnt Ihr Euch gerne 1 Exemplar bei uns abholen:

med.info 10 – HIV und Reisen, Auslandsaufenthalte

https://www.aidshilfe.de/sites/default/files/styles/desktop_dah_1x_material_teaser/public/images/2018_02_22_med.info_10_hiv_und_reisen.jpg?itok=0FW4hTc3&timestamp=1519309556„Diese Broschüre beschäftigt sich mit medizinischen und rechtlichen Besonderheiten, die für Menschen mit HIV und Aids bei Reisen und Auslandsaufenthalten wichtig sind. Durch die medizinischen Fortschritte in der HIV-Behandlung gibt es heute kaum noch medizinische Probleme. Nur in Bezug auf Impfungen und Prophylaxe sind einige reisemedizinischen Besonderheiten zu beachten. Diese betreffen vor allem Reisen in tropische Gebiete. Ansonsten gelten auch für HIV-positive Menschen die allgemein bekannten Reiseempfehlungen. Erheblich schlechter gestaltet sich die rechtliche Situation in Bezug auf Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen. Neben medizinisch relevanten Aspekten behandelt diese Broschüre auch rechtliche und versicherungstechnische Fragestellungen.“

med.info 11 – Neurologische Erkrankungen bei HIV/Aids

https://www.aidshilfe.de/sites/default/files/styles/desktop_dah_1x_material_teaser/public/images/2018_02_22_med.info_11_neurologie.jpg?itok=qtx2GLO6&timestamp=1519309870„Durch die heutigen Behandlungsmöglichkeiten sind neurologische Begleiterscheinungen von HIV-Infektionen sehr viel seltener geworden. Statt der früher häufigen HIV-bedingten Demenz treten heute meist leichtere Formen der Schädigungen des Nervensystems auf. Solche Vorstufen von neurologischen Erkrankungen können dazu führen, dass HIV-Positive ihren Beruf nicht mehr ausüben können, weil sie den
normalen Alltagsanforderungen nicht mehr gewachsen sind – insbesondere dann, wenn Stress und zeitlicher Druck bestehen. Bei zu später Diagnose der HIV-Infektion allerdings kann es auch heute noch zu opportunistischen Infektionen und Aidsspezifischen Erkrankungen des Gehirns kommen. Diese Broschüre informiert zum aktuellen Stand von neurologischen Erkrankungen, an welchen Anzeichen man sie erkennt sowie über Behandlungsmöglichkeiten, medikamentöse Wirkstoffe und deren Nebenwirkungen.“