Veranstaltungsreihe: Trans* in Kassel 2018

Die Veranstaltungsreihe Trans* in Kassel richtet sich an trans*Personen, ihre Angehörigen und Verbündeten sowie alle, die mehr über das Thema trans* erfahren wollen.
In Filmvorführungen, Lesungen, Vorträgen, Workshops und geselligen Runden möchten wir aufklären, bestärken und einen Raum bieten, um zusammenzukommen und unterstützende Netzwerke zu bilden.
Die Teilnahme an Veranstaltungen ist kostenfrei! Spenden sind willkommen!

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von der Trans*Beratung Kassel
ein Projekt der AIDS-Hilfe Kassel e. V.

Unterstützer*innen:
AIDS-Hilfe Kassel e. V., Autonomes Elternreferat der Uni Kassel, Autonomes Referat für Frauen* und Geschlechterpolitik der Uni Kassel, private Spenden

 

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert von der Antidiskriminierungsstelle des Hessischen Ministerium
für Soziales und Integration.

 

Termine


So, 17. Juni, 16 h
AIDS-Hilfe Kassel, Motzstr. 1, 34117 Kassel
Aus sie wird er. Ein Trans*mann erzählt
Lesung und Gespräch über Transidentität und Geschlechtervielfalt

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Demo: STONEWALL WAS A RIOT

Die Nacht des 27. Juni 1969.

Homosexuelle und trans* Personen widersetzten sich zum ersten Mal einer Razzia der Polizei im „Stonewall Inn“, einer beliebten Bar in der Christopher Street in New York City. Fünf weitere gewaltsame Tage der Auseinandersetzung mit der Polizei folgten. Diese markierten gleichzeitig den Beginn einer der größten Emanzipationsbewegungen.

Kurze Zeit nach dem „Stonewall-Aufstand“ kamen Menschen unterschiedlicher prekärer Hintergründe und Lebensweisen zusammen, um mehr Rechte und Akzeptanz einzufordern. Arbeitende, Obdachlose, Sexarbeitende, Drags und People of Color kämpften gemeinsam gegen die Unterdrückung und schafften es so Veränderungen für die bisher misslichen Umstände für LSBT* in den USA anzustoßen. Eine Vielzahl von Medien widmeten sich dem Thema und gaben so trans* und homosexuellen Personen ein Gesicht in der Öffentlichkeit.

Auch heute noch organisieren sich weltweit Menschen um für Gleichberechtigung und Akzeptanz zu kämpfen, so auch die Menschen in Kassel.

Wir möchten den 27. Juni 2018 zum Anlass nehmen, um gemeinsam den vergangen Aufständen in New York mit einem Demozug durch die Stadt zu gedenken.
Denn auch heutzutage sind homosexuelle und trans* Personen Stigmatisierung und Gewalt ausgesetzt. Nur durch solidarische Bündnisse können wir diesen etwas entgegen setzen!

Treffen: Mittwoch, 27. Juni 2018, um 18:15 Uhr am Bebelplatz

Verlauf des Demozuges:

Bebelplatz → Friedrich-Ebert-Straße → Fünffensterstraße → Frankfurterstraße → Friedrichtsplatz → Opernplatz
Abschlusskundgebung: ca. 20 Uhr am Opernplatz

PS: Wir suchen noch Menschen, die als Ordner*innen fungieren können; Interessierte melden sich bitte bei niklas.gudorf@kassel.aidshilfe.de
PSS: Eigene Flaggen, Banner oder sonstige Transparente können mitgebracht werden.

 

Queerfilm Kassel präsentiert „120 BPM“

20.06.2018 – 18:30 Uhr – Kleines Bali

http://queerfilm-kassel.de/wp-content/uploads/2018/01/120bpm300.jpg

Salzgeber & Co. Medien GmbH

Frankreich 2017
Ein Film von Robin Campillo
Mit Nahuel Pérez Biscayart, Arnaud Valois, Adèle Haenel u.w.
Französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
144 Minuten, FSK 16

Inhalt: „Paris, Anfang der 90er Seit fast zehn Jahren wütet Aids in Frankreich, doch noch immer wird über die Epidemie in weiten Teilen der Gesellschaft geschwiegen. Mitterrands Regierung kümmert sich nicht um sexuelle Aufklärung und die Pharma-Lobby verschleppt die Entwicklung neuer Medikamente. ACT UP, eine Aktivistengruppe von Betroffenen, will auf die Missstände aufmerksam machen. Sie schmeißt Kunstblut-gefüllte Wasserbomben auf die Wände von Forschungseinrichtungen und kapert bewaffnet mit Informationsbroschüren die Klassenräume der Stadt. Wie weit die Aktionen gehen dürfen, wird bei den wöchentlichen Treffen kontrovers diskutiert. Als der 26-jährige Nathan, der selbst HIV-negativ ist, zu ACT UP stößt, zieht ihn die Entschlossenheit der Gemeinschaft sofort in ihren Bann. Und er verliebt sich in Sean, den Mutigsten und Radikalsten der Gruppe. Zusammen kämpfen sie an vorderster Front, selbst dann noch, als bei Sean die Krankheit schon längst ausgebrochen ist…“ (Salzgeber & Co. Medien GmbH)

Weitere Infos…
… auf unserer Website: http://queerfilm-kassel.de/2018-2/chavela/
… und auf Facebook: https://www.facebook.com/events/214972025765654/

 

HIV- und Syphilis-Schnelltest

Die AIDS-Hilfe Kassel bietet an jedem 1. Dienstag im Monat einen  HIV- und Syphilis Schnelltest an.

Der kommende Schnelltest findet statt am

Dienstag, den 03. Juli 2018, in der Zeit von 18.30 – 19.00 Uhr.

 

 

 

Für das Angebot in der Motzstraße 1 ist keine Anmeldung erforderlich, es ist zudem selbstverständlich anonym. Eine Begegnung mit anderen Teilnehmer_innen im Wartebereich kann jedoch leider nicht ausgeschlossen werden.

Kostenbeteiligung:

  • Je 15 € für den HIV- oder Syphilis-Schnelltest,
  • 25 € wenn beide Tests durchgeführt werden

Schnelltest – Was ist das eigentlich?!

Im Gegensatz zu den sogenannten Vollbluttests, wird ein Schnelltest lediglich mit etwas Blut aus der Fingerkuppe durchgeführt. Unser Angebot für den HIV- und den Syphilis-Schnelltest kann somit bei uns in der Räumen der AIDS-Hilfe Kassel stattfinden. Eine Ärztin oder ein Arzt ist ebenfalls anwesend.

Was kann ein Schnelltest?

  • 12 Wochen nach Risikosituation liefert der HIV-Schnelltest ein aussagekräftiges Ergebnis,
  • 10 Wochen nach Risikosituation liefert der Syphilis-Schnelltest ein aussagekräftiges Ergebnis,
  • sicheres negatives Ergebnis in wenigen Minuten,
  • bei einem reaktiven Ergebnis ist eine Klärung durch einen Labortest in den folgenden Tagen nötig.

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Die neue „Siegessäule“ ist da!

Siegessäule.de

Die neue Ausgabe der queeren Berliner Zeitschrift „Siegessäule“ ist nun bei uns eingetroffen! Kommt wie immer gerne vorbei, nehmt Euch ein Exemplar mit, oder lest die Ausgabe bei uns vor Ort :)

Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe lautet „Stirn bieten. Keine Panik? Übergriffe im öffentlichen Raum“:
„U-Bahn, Parks, nächtliche Straßen – öffentliche Räume sind auch in Berlin für viele LGBTI angstbesetzte Zonen. Seit Anfang dieses Jahres häufen sich Berichte über homo- und trans*feindliche Übergriffe in der Stadt. Die Hintergründe von sogenanntem Street Harassement sind vielschichtig und reichen von Homophobie über Sexismus bis hin zu Rassismus oder Antisemitismus. SIEGESSÄULE-Autorin Naomi Noa Donath sucht in unserer Juni-Titelgeschichte nach einem Umgang mit dieser unbequemen Realität.“ (Siegessäule.de)

 

 

Internationaler Tag gegen Homo-, Trans*- und Bifeindlichkeit 2018

https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/31466674_1714859911925919_830013427838083167_n.jpg?_nc_cat=0&oh=13bed6a7d4868a5151e18b014e9a668b&oe=5B63EB28Zum 17. Mai, dem internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit (IDAHoBIT), rufen die Teilnehmer*innen des Runden Tischs gegen Homophobie, zu Solidarität mit allen aufgrund ihrer Sexualität verfolgten und diskriminierten Menschen auf. Der Runde Tisch setzt sich aus Vertreter*innen verschiedener Institutionen, Projekten und Gruppen zusammen.

Diese präsentieren ihre vielfältige und wertvolle Arbeit am 17.05.2018 von 15:00 – 18.00Uhr auf der Südseite des Königsplatzes. An den Ständen gibt es die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen, Informationsmaterial mitzunehmen oder einfach den musikalischen Hymnen der queerfeministischen Bewegungen zu lauschen. In Redebeiträgen und in offenen Gesprächen erläutern die Aktivist*innen, welche Hürden es noch zu überwinden gilt, auf dem Weg zu einer freien Gesellschaft, in der jede*r lieben und leben kann, wie er oder sie es möchte.
Denn auch nach der Öffnung der Ehe ist es noch ein weiter Weg bis zu einer echten und vollständigen Gleichstellung.
Insbesondere die derzeit immer stärker aufkommenden, teilweise rechts(-konservativ) geprägten, Forderungen sind aus Sicht der queeren Community sehr bedenklich und müssen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft werden. Ein Rückschritt bei den Errungenschaften unserer freiheitlichen Gesellschaft ist ein Rückschritt in eine dunkle Vergangenheit.

Daher ist es der IDAHoBIT ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft, für den es sich zu engagieren lohnt. Ob mit Einhörnern, Regenbogenflaggen oder mit Unmengen Glitzer – umso bunter die Aktionen, desto sichtbarer sind die legitimen Forderungen der Community. Ziel ist es, dass wir als gleichberechtigter Teil der Gesellschaft wahrgenommen werden.

 

 

Älterwerden als schwuler Mann

„Älter werden als schwuler Mann“

… ist nicht einfach. Was kann man tun, um den Problemen des Älterwerdens vorzubeugen oder sie zumindest rechtzeitig zu erkennen, um Maßnahmen ergreifen zu können? Und welche Dinge werden mit dem Alter vielleicht sogar besser?

Wir möchten in dem Workshop über vielfältige Themen sprechen, die allesamt Teil eines (schwulen) Lebens bilden. Wie können wir uns gesund halten und Krankheiten vorbeugen? Wie läuft´s beim Sex? Welche (neuen) Safer-Sex-Strategien gibt es und welche Maßnahmen kann mann bei sexuellen Funktionsstörungen ergreifen? Wie steht es um die eigene Psyche, wie bewältigen wir Stress und Krisen, die jedem Leben innewohnen?

Nach einem informativen und unterhaltsamen Vortrag von Siegfried Schwarze, wollen wir über diese und weitere Themen sprechen und unsere Erfahrungen austauschen. Älter werden wir alle, daher ist dieser Workshop sowohl für junge Männer, als auch für die älteren Semester zu empfehlen. Selbstverständlich freuen wir uns auch über die Teilnahme von bisexuellen und alle anderen Männer, die Sex mit Männern haben.

Referent*innen: Siegfried Schwarze (Mikrobiologe) , Annette Piecha (HIV-Contact)

 

Stellenausschreibung gewaltfreileben

Gerne weisen wir Euch auf die Stellenausschreibung der Kolleg*innen der Beratungsstelle „gewaltfreileben“ hin:

Die Beratungsstelle gewaltfreileben richtet sich an Lesben, Trans* und queere Menschen, die Gewalt oder Diskriminierungen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität erlebt haben oder erleben. Ein Schwerpunkt bilden sexistische und sexualisierte Gewalterfahrungen.

Die Beratungsstelle hat an verschiedenen Standorten offene Beratungsangebote, zum Beispiel an der Goethe-Universität in Frankfurt oder in Kassel in Kooperation mit der Beratungsstelle response.

Für den Standort in Kassel wird noch eine Kolleg*in gesucht, die das Beratungsangebot mit gestaltet. Es wird ein community-basierten Beratungsansatz verfolgt, d.h. die Kolleg*in muss lebensweltliche Erfahrungen in der lesbischen, trans* oder queeren Community haben.

Die komplette Stellenausschreibung ist hier zu finden: Stellenausschreibung gewaltfreileben Kassel

 

Termine der Schwulen Väter 2018

http://aidshilfe-kassel.de/wp-content/uploads/2016/05/SV-Logo_schwarz.gifSchon seit 2015 treffen sich in unseren Räumen einmal monatlich die Gruppe Schwulen Väter Kassel.

Immer wieder stellt sich die Frage: brauchen wir so etwas wirklich? Warum? Wer sind diese Männer? Einerseits die politischen Fortschritte und dann andererseits wieder so etwas? Wie passt das zusammen?

Viele Männer, mehr als mensch glauben mag, haben einen Lebensentwurf begonnen, der hetero-orientiert mit Frau und Kindern lebt. Warum diese Entscheidungen gefallen sind, ist sehr vielschichtig zu beantworten und führt an dieser Stelle zu weit. In jedem Fall tragen Sozialisation und Diskriminierungspotential einen erheblichen Anteil dazu bei. Oft entscheiden sich diese Männer trotz ihres Wissens um ihre eigentlichen Bedürfnisse dazu, manchmal haben sie einfach noch keine Idee davon.

Doch die Zeiten ändern sich und viele Männer erkennen irgendwann, dass sie sich nicht verleugnen können; nicht mehr – nicht länger! Dann beginnt die Dramaturgie des Outings und meist in der Folge, das Drama der Trennung in der Familie.

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