Queerfilm Kassel zeigt: Vulva 3.0

Queerfilm Kassel zeigt: Vulva 3.0

17.August – 21 Uhr – Kleines Bali

Deutschland 2014, 79 MinutenEin Dokumentarfilm von Ulrike Zimmermann

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Inhalt:

“ “Das Zeigen der Vulva vertreibt Bären und Löwen, lässt den Weizen höher wachsen, beruhigt Sturmfluten und Dämonen haben Angst davor. Der Teufel läuft weg. Das Zeigen der Vulva rettet die Welt.”

Dieses kraftvolle Bild des weiblichen Genitales ist leider nicht in unserer Vorstellung verankert. Zwar scheint es, dass Nacktheit kein Tabu mehr ist, doch ist die Abbildung des weiblichen Geschlechts nach wie vor irritierend und mit vielfältigen Verboten belegt. Jahrzehnte der Retusche in den Medien, Anti-Pornografiekampagnen und Abbildungsverbote führen zu einem öffentlichen Bild der Vulva, das wenig mit ihrer Realität zu tun hat. Es herrscht das „Schönheitsideal der Unsichtbarkeit“.

Der Film beginnt in einer dermatologischen Praxis in Köln. Bella Joy lässt ihre Schamlippen aufspritzen und feiert das Ergebnis …. In ihrem unaufgeregten Dokumentarfilm gelingt es Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann, dem pikanten und stellenweise todtraurigen Thema auch komische Seiten abzugewinnen – und die Vielfalt weiblicher Körper zu feiern.

Es geht um die Repräsentation und die Modellierungen des weiblichen Genitales, anatomische Irrtümer, Zensur, Beschneidung durch Photoshop und Laserskalpelle sowie die Schönheit und Einzigartigkeit des weiblichen Wollustorgans. Mit dabei sind: Mithu Sanyal, Claudia Gehrke, Laura Méritt, Wilfried Schneider, Angelika Beck und viele Andere.“ (MMM Film Zimmermann & Co GmbH)

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Internationaler Drogentotengedenktag auch in Kassel

Internationaler Drogentotengedenktag auch in Kassel

„Prohibition tötet“ – Wir gedenken der Drogentoten
Gedenkveranstaltung in der Martinskirche

Liebe Junkies, Exuser_innen, Substituierte, liebe Freund_innen,
schon über 600 verstorbene Drogenabhängige in diesem und ca. 1240 im vergangenen Jahr; das ist die traurige Bilanz allein in Deutschland.
Ihnen und allen anderen verstorbenen Drogenkonsument_innen ist am 21. Juli zum neunzehnten Mal der bundesweite und mittlerweile internationale Gedenktag gewidmet.
Dieser Tag findet seit 1998 jedes Jahr in Deutschland statt. Junkies, Substituierte und Exuser_innen, sowie engagierte Bürger_innen organisieren an diesem Tag in mehr als 60 deutschen Städten Mahnwachen, Demonstrationen, Gottesdienste, Diskussionsrunden, temporäre und dauerhafte Gedenkstätten. Sie erinnern an die Verstorbenen und zugleich daran, dass sich viele Todesfälle durch eine humane, Lebensweisen akzeptierende Drogenpolitik verhindern ließen.
Auch in Kassel wird der Gedenktag begangen, veranstaltet vom Nautilus-Verbund der Drogenhilfe Nordhessen in Kooperation mit Dr. Willi Temme, dem Pfarrer der innerstädtischen Kirchengemeinde Mitte und der Selbsthilfe -Organisation „JES-Kassel e.V.“:

Gedenkveranstaltung für verstorbene Drogenabhängige in Kassel
Donnerstag, 21. Juli 2016, 13:00 Uhr, Martinskirche

 

Queerfilm Kassel zeigt: Gendernauts

Queerfilm Kassel zeigt: Gendernauts

20. Juli – 21 Uhr – Kleines Bali

Deutschland 1999, 87 Minuten

gendernauts-a-journey-through-shifting-movie-poster-1999-1020435861Inhalt:

„Der Film porträtiert verschiedene avantgardistische transsexuelle Künstler in San Francisco, die sich dem Schema der binären Gender-Identität entziehen. Diese „Gendernauts“, zu Deutsch „Gendernauten“ (in Anlehnung an das Wort Astronaut) reisen durch die Welt der Geschlechter und der Sexualität, ohne sich selbst geschlechtsspezifisch einordnen zu können und zu wollen. Neben Interviews mit den Protagonisten selbst und mit den Unterstützern der Transgenderszene, wie unter anderem die Pornokünstlerin Annie Sprinkle, zeigt der Film auch den Alltag der Hauptfiguren und ihre künstlerische Arbeit. “ (Hyena Films)

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Zweiteiliger Workshop zum Thema HIV und Depression


Teil 1: HIV und Depression                                       30.06.2016 von 19.00-22.00 Uhr
Teil 2: Resilienz – Wege aus der Depression       07.07.2016 von 19.00-22.00 Uhr

in den Räumen der AIDS-Hilfe Kassel, Motzstr. 1, 34117 Kassel

Depressionen gelten heute als die kostspieligste „opportunistische Infektion“ – also eine Folgeerkrankung der HIV-Infektion. Menschen mit HIV haben – im Vergleich zu altersvergleichbaren Menschen ohne HIV – häufiger Depressionen und schwerere Depressionen.
Woran liegt das?
Es gibt eine Reihe von Ursachen für Depressionen bei HIV und AIDS. Sie können organische Ursachen (etwa das HIV-Virus) oder psychische Ursachen (etwa Einsamkeit, Isolation, Stigmatisierung) haben. Egal welche Ursache: Depressionen führen zu einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands und erhöhen das Sterberisiko.
Warum werden manche Menschen mit HIV depressiv, andere wiederum nicht?
Der Workshop informiert zum aktuellen Stand der Forschung, an welchen Anzeichen sie erkannt wird, sowie über Behandlungsmöglichkeiten.
Durch die interaktive Form des Workshops haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre persönlichen Fragen zu stellen und finden hier eine Informations- und Austauschplattform.
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Queeres sommer ViBeR

Queeres sommer ViBeR

13174034_1296615647018728_6596963653262315430_nEine Gruppe unterschiedlichster queerer Menschen hat Energien gebündelt und ein zweiwöchiges Programm auf die Beine gestellt. Es werden Workshops und Vorträge angeboten, Lesungen gehalten, Partys gefeiert und noch so einiges mehr! Vom 18. Juni bis zum 2. Juli gibt es kaum einen Tag, ohne eine Veranstaltung für LGBT*I*QA (Lesbian, Gay, Bi, Trans*, Inter*, Queer, Asexuell) und anderen Menschen, die sich politisch, solidarisch und interessiert zeigen. Alle Veranstaltungen wurden von diversen queeren Gruppen und Einzelpersonen aus Kassel organisiert.
Beinahe alle Termine sind kostenfrei, da sie durch private Spenden und eine Zuwendung der
Hannchen-Mehrzweck-Stiftung finanziert wurden.  hms_logo_mitt_4c_hp

 

Also, Ihr Lieben, schaut unten in den Terminkalender, auf Facebook oder direkt auf http://queer-in-kassel.de/ und feiert mit Kassel das „queere Sommer ViBeR“!

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Queerfilm Kassel zeigt: Precious

Queerfilm Kassel zeigt: Precious

15.06.2016 – 21Uhr – Kleines Bali

USA 2009; 109min, FSK 12
Von Lee Daniels
Mit Gabourey Sidibe, Mo’Nique, Paula Patton, Mariah Carey, Lenny Kravitz

 FilmplakatInhalt:

„Lee Daniels bewegendes Drama nach dem Roman „Push“ von Sapphire erzählt vom harten Leben eines übergewichtigen schwarzen Teenagers im Harlem der späten 1980er-Jahre. Precious wächst in prekären Verhältnissen auf. Von der Mutter gedemütigt und geschlagen, vom Stiefvater vergewaltigt, geschwängert und mit HIV infiziert, gelingt es der Jugendlichen dennoch, sich zu emanzipieren und durch ein Schulprogramm zu neuem Selbstwertgefühl zu finden.“ (PROKINO FILMVERLEIH GMBH)

 

 

Weitere Informationen auch auf der Website von Queerfilm Kassel: http://queerfilm-kassel.de/2016-2/precious/

Oder bei Facebook: https://www.facebook.com/events/245484879142758/

 

 

Queerfilm Kassel zeigt: Freistatt

Queerfilm Kassel zeigt: Freistatt

18.05.2016 – 21Uhr – Kleines Bali

von Marc Brummund
D 2015, 104 Minuten
FSK 12

reistatt72Inhalt:

Sommer 1968. Der Wind der Veränderung ist in den norddeutschen Kleinstädten allerhöchstens als Brise zu spüren. Mit selbstverständlicher Aufmüpfigkeit begegnet der 14jährige Wolfgang seinem Alltag, seiner Mutter und vor allem seinem Stiefvater. Als er von seiner Familie in die abgelegene kirchliche Fürsorgenanstalt FREISTATT abgeschoben wird, findet er sich in einer Welt wieder, der er nur mit noch unbändigerem Freiheitsdrang begegnen kann: Verschlossene Türen, vergitterte Fenster, militärischer Drill während der als Erziehung verbrämten täglichen Arbeitseinsätze in den Mooren der Umgebung. Doch für Wolfgang ist eins klar: Seine Sehnsucht nach Freiheit wird er so schnell nicht im Moor begraben.“ (Salzgeber & Co. Medien GmbH)

Pressestimmen:

  • „Eine aufwühlende Story um den Kampf eines Jungen gegen Gewalt und Unterdrückung. Herzzerreißend! (Saarländischer Rundfunk)
  • „Packend, intensiv, aufwühlend und äußerst sehenswert! (Hessischer Rundfunk)

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HIV-Schnelltest für schwule und bisexuelle Männer

HIV-Schnelltest für schwule und bisexuelle Männer

 

blutstropfenDie AIDS-Hilfe Kassel bietet an jedem 1. Dienstag im Monat einen  HIV-Schnelltest für Männer an, die Sex mit Männern haben.

Der nächste Termin ist
Dienstag, der 07. Juni 2016, 18.30 – 19.00 Uhr.

Für das Angebot in der Motzstraße 1 ist keine Anmeldung erforderlich, es ist zudem selbstverständlich anonym. Eine Begegnung mit anderen Teilnehmern im Wartebereich kann jedoch leider nicht ausgeschlossen werden. Es wird eine Kostenbeteiligung von € 15 erhoben.

Der „Schnelltest“ kann erst zwölf Wochen nach einer Risikosituation eine belastbare Aussage treffen. Vorteil ist aber, dass mit wenig Blut aus dem Finger bereits nach wenigen Minuten ein Befund vorliegt. Sollte ein Test reaktiv ausfallen, wird am darauf folgenden Tag eine weitere Blutprobe entnommen.

 

Der Schnelltest wird durch einen Grant von MSD SHARP & DOHME GmbH unterstützt. MSD-Logo_RGB

 

 

Queerfilm Kassel zeigt: Boulevard

 Boulevard

20.04.2016 – 21 Uhr – Kleines Bali

von Dito Montiel
USA 2014, ca. 88 Minuten, Deutsche Synchronfassung
FSK 12
mit Robin Williams, Roberto Aguire, Bob Odenkirk, Kathy Baker, Giles Matthey, Eleonore Hendricks, J. Karen Thomas, Landon Marshall

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„In dem emotional aufwühlenden Film spielt Robin Williams den 60-jährigen Bankangestellten Nolan Mack, der sich in seinem beschaulichen Leben gefangen fühlt. Als er eines Nachts einen jungen Mann kennenlernt, muss er schockiert feststellen, dass seine Gefühle für ihn nicht nur rein väterlicher Natur sind“ (PRO-FUN MEDIA Filmverleih)

 

 

 

 

 

Pressestimmen:

  • “Ein großer Schauspielerfilm. Williams glänzt und zelebriert einen Minimalismus, der seine Figur umso glaubwürdiger und universeller macht. Für die Fans des verstorbenen Oscar- Preisträgers ist der Film ein Muss.“ (cinetastic.de)
  • “Robin Williams letzter Film, ein wunderbarer Teil des Erbes einer großartigen Karriere…“ (NY Observer)
  • “Man fragt sich unweigerlich, wie viel von sich selbst der Schauspieler in diese letzte Rolle gesteckt hat. Ein passend erscheinender Schwanengesang für den viel zu früh verstorbenen Robin Williams.“ (Filmstarts)

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Queerfilm Kassel zeigt: She’s beautiful when she’s angry

Queerfilm Kassel zeigt: She’s beautiful when she’s angry

16.03.2016 – 18:30Uhr – Kleines Bali

In Kooperation mit dem Kasseler Frauenbündnis.

Von Mary Dore und Nancy Kennedy
US 2014, 92 Min.
Originalfassung in Englisch ohne Untertitel

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Im Mittelpunkt des Films steht die Frauenbewegung der späten 1960er Jahre in den USA, in der Frauen auch durch provokante Aktionen für Gleichberechtigung protestierten. Mary Dore hat unglaublich viel historisch wertvolles Material ausgegraben und zu einem kämpferischen Film geschnitten, der sich intensiv mit den Vorreiterinnen dieser Zeit befasst und die verschiedenen Ansätze in der Bewegung zu einem Ganzen zusammenfügt. Die Heldinnen von damals kommen zu Wort und geben einen Einblick in die Vielschichtigkeit ihres Handelns. Aber auch die Grabenkämpfe zwischen Heteras und Lesben, der Ausschluss der Black Community und die Hierarchien zwischen Intellektuellen und Frauen, die sich von diesem Ansatz ausgeschlossen fühlten, werden beleuchtet. (http://www.shesbeautifulwhenshesangry.com/)

Trailer und weitere Informationen: http://queerfilm-kassel.de/2016-2/shes-beautiful-when-shes-angry/

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/572553192892996/