Erweitertes Testangebot: Gonorrhoe und Chlamydien

Die AIDS-Hilfe Kassel hat sich entschlossen, das bestehende Testangebot zu erweitern und damit eine Versorgungslücke im Bereich der sexuellen Gesundheit zu schließen.

Ab sofort ist das Testangebot um Gonorrhoe und Chlamydien erweitert.

Gonorrhoe – auch Tripper genannt – zählt ebenso wie Chlamydien zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.

Ein Tripper wird durch die Bakterien Gonokken verursacht, welche die Schleimhäute befallen. Auch durch Chlamydien entzünden sich die Schleimhäute. Neben Harnröhre, Mund- und Rachenraum kann bei beiden Infektionen auch der Enddarm befallen sein. Eine Erkrankung erhöht das Risiko einer HIV-Übertragung, da HIV durch Entzündungen leichter den Weg in den Körper findet.

Ein Tripper kann sich durch Jucken, Brennen und Ausfluss bemerkbar machen. Eine Infektion mit Chlamydien kann ähnliche Symptome verursachen. Häufig verläuft die Erkrankung aber auch symptomlos.

Beide Infektionen sind mit Antibiotika gut therapierbar.

Die Durchführung der Tests findet nach Terminabsprache während der Bürozeiten statt.

Je nach Testverfahren schwankt der Unkostenbeitrag zwischen 15,00€ und 25,00€ für beide Tests zusammen.

 

Einladung zur Zukunftswerkstatt 2.0

Das Jahr 2019 neigt sich langsam dem Ende zu und so wollen wir erneut den Raum eröffnen um mit allen Interessierten LSBT*IQ Personen aus Nordhessen über Wünsche an ein queeres Leben in Nordhessen zu sprechen.

Mögliche Themen können bspw. sein:

  • Wie geht es weiter mit einem queeren Zentrum für Kassel?
  • Welche Themen sind im Bereich LSBT*IQ in Nordhessen unterrepräsentiert
  • Welche Themen wünscht ihr euch, worüber wolltet ihr schon immer etwas hören, etwas lernen, euch austauschen?
  • Welche Kritik aber auch Wünsche habt ihr an unserer bisherigen Arbeit?

Wir möchten dabei die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von LSBTIQ*-Lebensrealitäten beachten und auf die Wünsche und Bedarfe der nordhessischen LSBTIQ*-Community eingehen. Um möglichst viele verschiedene Perspektiven in den Prozess einbringen zu können, freuen wir uns über eure zahlreiche Teilnahme an der Zukunftswerkstatt.

Lasst uns gemeinsam das queere Leben in Nordhessen verbessern!

 

Zertifizierte Fortbildung: „HIV im zahnmedizinischen Praxisalltag“

Die AIDS-Hilfe Kassel lädt Zähnarzt*innen sowie zahnmedizinisches Fachpersonal herzlich zu folgender zertifizierter Fortbildung ein:

HIV im zahnmedizinischen Praxisalltag

Referent: Dr. med. dent. Fricke

Donnerstag, 24.10.2019 um 19 Uhr in den Geschäftsräumen der AIDS-Hilfe Kassel e.V., Motzstr. 1, 34117 Kassel

Diese Fortbildung ist bei der Zahnärztekammer mit 3 Fortbildungspunkten gemäß Punktebewertung der BZÄK und DGZMK angemeldet.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Eine Anmeldung unter Angabe der teilnehmenden Personenzahl ist auch kurzfristig möglich. Mail an: info@kassel.aidshilfe.de

 

Mit freundlicher Unterstützung von: 

 

Seminar für Menschen mit HIV: HIV-positive Patient*in im Gesundheitssystem

Workshop am 17. Oktober 2019 – 18 Uhr bis ca. 21 Uhr

in der Aids-Hilfe Kassel,
Motzstr. 1, 34117 Kassel

HIV-positive Patient*innen im Gesundheitssystem

Referent: Bernd Vielhaber

Moderation: Annette Piecha

Es gibt Getränke und kleine Snacks.

Menschen mit HIV werden üblicherweise in einem Lebensalter zu Dauerpatienten, in dem sie eher wenige Erfahrungen mit dem System und der Rolle als Patient gemacht haben.

Die Sprache, die Rituale und die Kultur des Systems sind unbekannt und teilweise ängstigend. Vielen Patienten sind ihre Rechte und Pflichten nicht bekannt und diese werden oftmals auch nicht offen kommuniziert.

Menschen mit HIV/AIDS erfahren oftmals Stigmatisierung und Diskriminierung und können dem Gesundheitssystem häufig anschließend nicht mehr mit Vertrauen und/oder einem sicheren Gefühl begegnen.

Das hat teilweise schwerwiegende gesundheitliche Folgen, denn wer diskriminiert wird, versucht den Kontakt mit dem System oftmals auf das absolute Minimum zu reduzieren und entwickelt bisweilen eine ablehnende Grundhaltung.

Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden zu stärken und Wünsche sowie Bedürfnisse an das Gesundheitssystem zu formulieren. Zudem erfolgt eine Auseinandersetzung mit Stigmatisierungs- und Diskriminierungserfahrungen mit dem Ziel, den Teilnehmenden eine selbstbewusstere Haltung als Patient mitzugeben.

 

Um besser planen zu können bitten wir um Anmeldung unter 0561/ 97 97 59 10 oder per Mail an passolt@kassel.aidshilfe.de

 

Die Veranstaltung wird unterstützt von der IKK Classic

 

Sie, Er und noch viel mehr! – Podiumsdiskussion

„Wie kann geschlechtliche Selbstbestimmung gestaltet werden?“

Freitag, 18. Oktober 2019 – ab 18:00 Uhr
Kulturbahnhof Südflügel (Bahnhofsplatz 1, 34117 Kassel)

Darüber und über weitere zusammenhängende Themen werden wir uns einen Abend lang austauschen. Dazu laden wir alle ein, die sich aus Interesse, persönlichen Erfahrungen oder politischen Aktivismus angesprochen fühlen. Nach einer inhaltlichen Einführung werden verschiedene Personen über die Möglichkeiten und Barrieren geschlechtlich selbstbestimmt zu leben diskutieren. Egal ob Personenstand, Vorname, medizinischer Transition und diskriminierungsfreier Umgang im Alltag.

Zeitplan:
18.00 – 19.30 Uhr Inhaltliche Einführung: Hier wollen wir über inter*, nicht-binär und trans* und damit zusammenhängenden rechtlichen und sozialen Begebenheiten (z. B. TSG, Personenstand „divers“ nach §45b PStG) sprechen

20.00 – 22.00 Uhr Podiumsdiskussion mit einer Rechtsanwältin und Aktivist*innen rund um geschlechtliche Selbstbestimmung mit anschließender offener Diskussion

Ab 22.00 Uhr All-Gender-Welcome-Kneipe in der Die Cari – Caricatura Bar

Barrierefreier Zugang und Toiletten vorhanden. Die Workshops finden in deutscher Lautsprache statt. Es gibt leider keine Übersetzungen.

Veranstaltet und organisiert von:
Autonomes schwulesbitransqueer+ Referat Uni Kassel
Trans Beratung Kassel
Meine Option
Netzwerk LSBT*IQ-Netzwerk Nordhessen

Es diskutieren:

Dorothea Giesche – von Rüden, inter* Aktivist_in, klagt gegen das neue Personenstandsgesetz

Friederike Boll, Rechtsanwältin im Jurateam der Aktion Standesamt

Julien Franke, inter und trans Aktivist aus Kassel

Rene_ Hornstein – Psycholog_in forscht zu den Bedürfnissen von trans Personen

Moderation: Tristan_Marie Biallas, freie_r Referent_in für geschlechtliche Selbstbestimmung

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gefördert durch die Antidiskriminierungsstelle des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration

 

Kick-Off-Veranstaltung: Ein queeres Zentrum für Kassel+

Kick-Off-Veranstaltung: Ein queeres Zentrum für Kassel+?

September 2019 – 11-17Uhr – AIDS-Hilfe Kassel, Motzstraße 1, 34117 Kassel

Ein queeres Zentrum kann Begegnungs- und Austauschort für verschiedenste Lebensrealitäten der LSBT*IQ-Community sein und darüber hinaus große Ausstrahlungskraft nach außen besitzen. Durch die repräsentative Funktion eines Gebäudes können LSBT*IQ als fester Bestandteil des städtischen Lebens wahrgenommen werden, was es den einzelnen Menschen erleichtert, sich, ihre Identität und/ oder Lebensform offen zu zeigen. Zur Realisierung eines solchen Zentrums, angefangen bei der Gebäudesuche über ein konkretes Konzept bis hin zu einer nachhaltigen Finanzierung ist es freilich noch ein langer Weg.

Deshalb wurde gemeinsam mit den interessierten Menschen bei der Zukunftswerkstatt der LSBT*IQ- Netzwerkstelle im Herbst 2018 besprochen, dass es sich um ein längerfristig zu realisierendes Ziel handelt, welches realistischerweise Schritt für Schritt in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden kann. Von den verschiedenen interessierten Personen, die in der Vergangenheit teilweise den CSD mitorganisiert haben oder in queeren Gruppen organisiert sind, wurde der Wunsch geäußert, dass die Strukturen zum Aufbau einer tragfähigen Gruppe durch die LSBT*IQ-Netzwerkstelle unterstützt wird.

Im Mittelteil der Veranstaltung wollen wir Expert*innen befragen, also Vertreter*innen von queeren Zentren. Aus unterschiedlichen Regionen und in unterschiedlichen „Entwicklungsständen.“

Daraus soll ein offener Prozess angestoßen und eine Bedarfsanalyse entwickelt werden; nach Möglichkeit sollen sich hieraus Kleingruppen entwickeln, die zu verschiedenen Themen, die ein mögliches Queeres Zentrum betreffen, arbeiten (bspw. Raumsuche, Finanzierung, Konzept, Öffentlichkeitsarbeit und Kontakt zu Netzwerkpartner*innen etc.).

Die vorläufige Tagesordnung:

11:00 – 11:30Uhr  Begrüßung, Vorstellungs- und Kennlernrunde

11:30 – 12:00Uhr Utopie-Phase

12:00 – 13:30Uhr Expert*innenbefragung

13:30 – 14:30Uhr Mittagspause

14:30 – 15:00Uhr Präsentation der Ergebnisse aus der Utopie-Phase

15:00 – 16:00Uhr Konkretisierungsphase

16:00 – 16:30Uhr Präsentation der Ergebnisse aus der Konkretisierungsphase

16:30 – 17:00Uhr Wie geht es weiter?

Um freiwillige Anmeldung zwecks (kostenfreier) Verpflegung wird gebeten: info@lsbtiq-nordhessen.net

Die Räume der AIDS-Hilfe Kassel liegen im III. OG. Es steht ein Fahrstuhl zur Verfügung. Für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist der Zugang allerdings erschwert, gebt uns bitte vorab Bescheid, dann suchen wir nach einer Lösung.

Wir freuen uns auf euch!

gefördert durch: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration – Antidiskriminierung

 

Neue Termine! – Erlebnispädagogisches Angebot für LSBT*IQ-Jugendliche

Wir freuen uns sehr im Rahmen unseres erlebnispädagogischen Angebotes für LSBT*IQ Jugendliche „Gemeinsam was er_leben!“ die neuen Termine vorstellen zu können:

14.09.2019/11 Uhr- Bogenschießen (weitere Infos bei Anmeldung). Anmeldung bis 05.09.

28.09.2019/10 Uhr – Kanutour von Guxhagen nach Kassel (weitere Infos bei Anmeldung). Anmeldung bis 05.09.

13.10.2019 – offenes Programm nach vorheriger Absprache

26.10.2019 – offenes Programm nach vorheriger Absprache

Du hast vorab Fragen, oder an dem Termin keine Zeit, aber Interesse?
Dann schreib uns eine Mail an: info@lsbtiq-nordhessen.net

Und Wir? Das sind das LSBT*IQ Netzwerk Nordhessen in Kooperation mit roots-erlebnispädagogik. Wir bringen eigene Erfahrung und Wissen aus LSBT*IQ-Lebenswelten sowie einer genderreflexiven Pädagogik mit.

 

Vielfalts-Verstärker*in 2019

Die Initiative „Offen für Vielfalt“ hat am vergangenem Dienstagabend auf der Hessenkampfbahn sechs gemeinnützige Projekte, die sich in der Region Kassel für Vielfalt, Weltoffenheit, Toleranz oder gegenseitigen Respekteinsetzen, ausgezeichnet. Als Testimonials fungierten Persönlichkeiten aus der Kasseler Kultur, Politik und Gesellschaft, die vor Ort die Preise in den Dimensionen Alter, geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung, Religion und Weltanschauung, Behinderung sowie ethnische Herkunft überreichten.

(von links nach rechts) Dr. Sylke Ernst, Ira Belzer, Qle Dohrendorf, Michael Sasse

Wir, als AIDS-Hilfe Kassel, freuen uns sehr darüber für unser Projekt der Trans*Beratung die Auszeichnung als „Vielfalt-Verstärker*in 2019“ in der Dimension geschlechtliche Identität der Stadt und Region Kassel erhalten zu haben und bedanken uns bei allen Unterstützer*innen!

Mehr Infos zur Initiative „Offen für Vielfalt“ findet ihr unter: https://offenfuervielfalt.de/

 

Seminar für Menschen mit HIV: Rauchfrei leben

Workshop Rauchfrei leben

12. Oktober 2019 – 11 Uhr bis ca. 16 Uhr

Referent: Dr. Paul Weber, Leiter Medizinische Tabakentwöhnung

Es gibt Getränke und kleine Snacks.

 

Dass Rauchen nicht gesundheitsförderlich ist und tödlich sein kann, ist allgemein bekannt. Viele Menschen mit HIV wissen aber nicht, dass Rauchen das Sterblichkeitsrisiko von Menschen mit HIV verdoppelt.

HIV-Positive, die rauchen, riskieren durch den Zigarettenkonsum eine eklatante Verkürzung ihrer Lebenszeit. So ist bei Menschen mit HIV, die antiretrovirale Medikamente nehmen, das Sterblichkeitsrisiko um das Zweifache erhöht. Ergebnisse verschiedener Studien ergaben, dass HIV-Infizierte durch den Tabakkonsum mehr Lebensjahre verlören als durch das Virus. Zudem stiegen die Auswirkungen des Rauchens mit zunehmendem Alter.

Als renommierter Referent ist Dr. Paul Weber vom Raucherentwöhnungszentrum Leverkusen vorgesehen. Herr Dr. Weber konzipiert das erprobte Seminar mit Basisinformationen, einem Mentalcoaching und Hilfe für einen Start ins rauchfreie Leben.

 

Um besser planen zu können bitten wir um Anmeldung unter

Aids-Hilfe Kassel
Barbara Passolt
Motzstr. 1
34117 Kassel

Telefon: 0561/ 97 97 59 15
Email: barbara.passolt@kassel.aidshilfe.de

 

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Bahn BKK

 

Seminar für Menschen mit HIV: Shiatsu

Körpererfahrung & Entspannung mit Shiatsu

Samstag, 28. September 2019

von 10 bis 17 Uhr

in der Aids-Hilfe Kassel

Leitung: Susanne Böttcher

Shiatsu kommt ursprünglich aus Japan und bezeichnet eine Berührungskunst, bei der in achtsamer Weise der Körper des  Gegenübers berührt wird. Ruhe, Zentrierung und langfristig mehr Freude am Dasein sind die Ziele dieser entspannenden „Massage“.

Damit wir uns in unserem eigenen Körper noch besser zuhause fühlen, werden wir bewegte und meditative Übungen machen und anschließend einfache Shiatsutechniken an unseren Partner*innen ausprobieren.

Für Verpflegung während des Tages wird gesorgt. Da die Anzahl der Teilnehmer*innen begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 26.09. Die Anmeldung kann schriftlich, telefonisch oder per Mail erfolgen. Du erhältst eine Anmeldebestätigung.

Aids-Hilfe Kassel
Barbara Passolt
Motzstr. 1
34117 Kassel

Telefon: 0561/ 97 97 59 15
Email: barbara.passolt@kassel.aidshilfe.de

Die Veranstaltung wird von der AOK unterstützt.