Die AIDS-Hilfe Kassel e.V. sucht…

Die AIDS-Hilfe Kassel e.V. sucht…

Wir suchen zum 01.01.2017 (oder früher) eine_n

Dipl. Sozialarbeiter_in, Dipl. Sozialpädagogen_in
oder vergleichbare Qualifikation wie Erzieher_in, Heilerziehungspfleger_in

im Rahmen einer Teilzeitstelle (20 Wochenstunden mit Flexibilität zur Aufstockung ) mit den Tätigkeitsschwerpunkten:

  • Beratung und Begleitung von Menschen mit HIV/AIDS
  • Niedrigschwellige MSM(schwule Männer und andere Männer, die Sex mit Männern haben)‐Prävention an sexuellen Orten und in der schwulen Szene
  • Persönliche Peer-Beratung schwuler Männer (Coming-Out, sexuelle Gesundheit, Testberatung etc.)
  • Prävention für die Zielgruppen Jugend, Allgemeinbevölkerung, LSBTT*I*Q
  • Präventions‐ und Beratungsangebote für die Bereiche Partydrogen und Chemsex
  • Koordination und Anleitung eines freiwilligen/ehrenamtlichen Präventionsteams
  • Ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit HIV/AIDS

Weiterlesen…

 

„Selbsthass & Emanzipation“ mit Patsy l’Amour laLove

„Selbsthass & Emanzipation“ mit Patsy l’Amour laLove

Lesung und Vortrag mit Patsy l’Amour laLove:
Selbsthass & Emanzipation. Das Andere in der heterosexuellen Normalität.

2016_08_27_flyer_patsy_seite1_v1Nicht nur Heterosexuelle betonen möglichst häufig, wie tolerant und liberal die Gesellschaft doch mittlerweile geworden sei – gerade in Bezug auf Schwule, Lesben und Transmenschen. Auch Schwulen, Lesben und Transmenschen ist die Normalität ein großes Anliegen, zu der es zu gehören scheint, dass alles, so wie es ist, in bester Ordnung sei.
Die Feindseligkeit aber ist immer noch vorhanden. Am deutlichsten spürbar im Coming-out, das auch heute für die meisten ein Problem darstellt. So weit kann es also nicht her sein mit der Normalität der Anderen. Und doch wird in zahlreichen Aufklärungsversuchen ein Schwerpunkt auf den Abbau von Vorurteilen gelegt. Das kommt häufig einer Unterwerfungsgeste gleich – und allzu oft wird der Hass vergessen, der ja das eigentliche Problem ist.
Anderssein wird abgewertet, was sich nicht zuletzt auf die Anderen und ihren Umgang mit sich selbst auswirkt. Patsy l’Amour laLove präsentiert in ihrem Vortrag ihren Sammelband „Selbsthass & Emanzipation“ (Querverlag) und geht der Frage nach, was Emanzipation im heterosexuellen Wahnsinn bedeuten kann.

 

 

Weiterlesen…

 

Solidaritätsbrunch

Solidaritätsbrunch

Am 16.10.2016 von 10:00 bis 14:00 Uhr
Im Stadtteilzentrum Vorderer Westen (Elfbuchenstraße 3, 34119 Kassel)

IMG_1992Auch in diesem Jahr veranstaltet die AIDS-Hilfe Kassel e.V. wieder einen Solidaritätsbrunch für HIV-Positive, Angehörige, Freund_innen und alle solidarisch Interessierten.
Menschen mit HIV sind auch heute noch vor die Frage gestellt, wie offen sie mit der HIV-Infektion in ihrem Umfeld umgehen, da sie immer wieder mit Diskriminierungen und Stigmatisierungen konfrontiert werden. Beim Solidaritätsbrunch möchten wir in ungezwungener Atmosphäre gemeinsam frühstücken, ins Gespräch kommen und damit ein Zeichen gegen Stigma und Ausgrenzung setzen!

Weiterlesen…

 

Kostenlose Shiatsu-Massage für freiwillige Helfer_innen der AH Kassel

Kostenlose Shiatsu-Massage für freiwillige Helfer_innen der AH Kassel

 

Liebe in der AIDS-Hilfe Kassel engagierte Menschen,

die Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland (GSD) bietet als ein Dankeschön für ehrenamtliches Engagement in einigen Institutionen und Vereinen an, sich eine

30-minütige, kostenlose Shiatsubehandlung geben zu lassen.

Und wir freuen uns sehr, dass wir Euch zu diesem Angebot bei uns in die AIDS-Hilfe einladen können, und zwar am

 

Donnerstag, den 29.09.2016      zwischen 18.00 – 20.00 Uhr

Bei Interesse, an diesem Tag Shiatsu zu genießen, könnt Ihr Euch gern einen Termin geben lassen, wenn Ihr Euch entweder telefonisch unter 0561/97975910 oder unter info@aidshilfe-kassel.de meldet.

Anmeldeschluss ist der 22.09.2016.

 
Weiterlesen…

 

Fachtag Trans*

Fachtag Trans*

Datum: 14.10.2016
Zeit: 11:00 – 17:00 Uhr
Ort: Stadteilzentrum Vorderer Westen, Elfbuchenstr. 3, 34119 Kassel

14224825_1138307596231162_6547360132961080860_nTrans*-Personen finden in weiten Teilen Hessens kein adäquates Beratungsangebot vor. Die Mitarbeiter_innen der hessischen Aidshilfen erfahren in ihrem Beratungsalltag, dass sie aufgrund ihres lebensweisenakzeptierenden Beratungsansatzes und mangels fachspezifischer Alternativen als Ansprechpartner_innen für ein breites Spektrum von Anliegen aus dem LSBTTIQ-Spektrum wahrgenommen werden. Der Fachtag bietet Raum, um die Lebenssituation von Trans* in Hessen gemeinsam zu reflektieren und die Zusammenarbeit zwischen Aidshilfen- und Peer-Berater_innen aus dem Trans*Spektrum zu fördern. Gleichzeitig bietet er für beide Zielgruppen einen Benefit durch Impulsvorträge von Expert_innen aus dem Bereich der Trans*Beratung.

Programm

Weiterlesen…

 

Veranstaltung: Länger Leben uns älter werden mit HIV

Veranstaltung: Länger Leben uns älter werden mit HIV

Samstag, 24. September 2016 / 10:00 – 17:00 Uhr

Dass mit dem Älterwerden nur Weniges besser wird, ist den meisten schmerzlich bewusst. Wie kann durch eigenes Verhalten dazu beigetragen werden, um die Alterungsprozesse positiv zu beeinflussen?
Die meisten der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten sind billig bis kostenlos, (relativ) einfach umzusetzen und tun auch gar nicht weh!

Themen, die angesprochen werden:
– Genussmittelkonsum
– Bewegung
– Ernährung
– Entspannung
– Nahrungsergänzung
– Medizinische Vorsorge
– Soziales Umfeld

Weiterlesen…

 

Queerfilm Kassel zeigt: Desire will set you free

Queerfilm Kassel zeigt: Desire will set you free

21. September – 21 Uhr – Kleines Bali

Deutschland 2015, 92 Minuten FSK 16
OmU: Engl., Dt., Hebr., Arab. mit dt. UT

Ein Film von Yony Leyser
Mit Amber Benson, Yony Leyser, Tim Fabian Hoffmann, Chloé Griffin, Anton Andreew

231_desire_poster_webInhalt:

„Der junge amerikanische Schriftsteller Ezra (Yony Leyser) wohnt seit ein paar Jahren in Berlin und genießt dort das aufregende und pulsierende Nachtleben: Drogen, endlose Clubtouren und hemmungsloser Sex – jede Nacht in Berlin scheint das Versprechen der absoluten Freiheit zu sein.

Eines Abends lernt er in einer Kneipe Sasha (Tim Fabian Hoffmann) kennen, der vor ein paar Monaten aus Russland nach Berlin gekommen ist und jetzt hier als Stricher arbeitet. Die beiden verbringen die Nacht miteinander, und Ezra zeigt Sasha die queere Untergrundszene Berlins. Sasha ist sofort fasziniert von dieser hedonistischen Welt, in der es scheinbar keine Grenzen und kein Morgen gibt. Je mehr Sasha in diese Welt eintaucht, desto stärker spürt er seine innersten Wünsche, die er bislang vor seinen Mitmenschen verborgen hat. Er startet einen Neuanfang. Doch welche Position hat Ezra darin?“ (missingFILMs)

 

Weitere Infos…

… auf der Queerfilm Website: http://queerfilm-kassel.de/2016-2/desire-will-set-you-free/

…und bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1789879561257279/

 

HIV-Schnelltest für schwule und bisexuelle Männer

HIV-Schnelltest für schwule und bisexuelle Männer

 

blutstropfenDie AIDS-Hilfe Kassel bietet an jedem 1. Dienstag im Monat einen  HIV-Schnelltest für Männer an, die Sex mit Männern haben.

Der nächste Termin ist
Dienstag, der 06.September 2016, 18.30 – 19.00 Uhr.

Für das Angebot in der Motzstraße 1 ist keine Anmeldung erforderlich, es ist zudem selbstverständlich anonym. Eine Begegnung mit anderen Teilnehmern im Wartebereich kann jedoch leider nicht ausgeschlossen werden. Es wird eine Kostenbeteiligung von € 15 erhoben.

Der „Schnelltest“ kann erst zwölf Wochen nach einer Risikosituation eine belastbare Aussage treffen. Vorteil ist aber, dass mit wenig Blut aus dem Finger bereits nach wenigen Minuten ein Befund vorliegt. Sollte ein Test reaktiv ausfallen, wird am darauf folgenden Tag eine weitere Blutprobe entnommen.

 

Der Schnelltest wird durch einen Grant von MSD SHARP & DOHME GmbH unterstützt. MSD-Logo_RGB

 

 

Queerfilm Kassel zeigt: Vulva 3.0

Queerfilm Kassel zeigt: Vulva 3.0

17.August – 21 Uhr – Kleines Bali

Anschließende Diskussion mit Dr. med. Marion Hulverscheidt.

Deutschland 2014, 79 Minuten

Ein Dokumentarfilm von Ulrike Zimmermann und Claudia Richarz.

Vulva_Plakat_mittelInhalt:

“ “Das Zeigen der Vulva vertreibt Bären und Löwen, lässt den Weizen höher wachsen, beruhigt Sturmfluten und Dämonen haben Angst davor. Der Teufel läuft weg. Das Zeigen der Vulva rettet die Welt.”

Dieses kraftvolle Bild des weiblichen Genitales ist leider nicht in unserer Vorstellung verankert. Zwar scheint es, dass Nacktheit kein Tabu mehr ist, doch ist die Abbildung des weiblichen Geschlechts nach wie vor irritierend und mit vielfältigen Verboten belegt. Jahrzehnte der Retusche in den Medien, Anti-Pornografiekampagnen und Abbildungsverbote führen zu einem öffentlichen Bild der Vulva, das wenig mit ihrer Realität zu tun hat. Es herrscht das „Schönheitsideal der Unsichtbarkeit“.

Der Film beginnt in einer dermatologischen Praxis in Köln. Bella Joy lässt ihre Schamlippen aufspritzen und feiert das Ergebnis …. In ihrem unaufgeregten Dokumentarfilm gelingt es Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann, dem pikanten und stellenweise todtraurigen Thema auch komische Seiten abzugewinnen – und die Vielfalt weiblicher Körper zu feiern.

Es geht um die Repräsentation und die Modellierungen des weiblichen Genitales, anatomische Irrtümer, Zensur, Beschneidung durch Photoshop und Laserskalpelle sowie die Schönheit und Einzigartigkeit des weiblichen Wollustorgans. Mit dabei sind: Mithu Sanyal, Claudia Gehrke, Laura Méritt, Wilfried Schneider, Angelika Beck und viele Andere.“ (MMM Film Zimmermann & Co GmbH)

Weiterlesen…

 

Internationaler Drogentotengedenktag auch in Kassel

Internationaler Drogentotengedenktag auch in Kassel

„Prohibition tötet“ – Wir gedenken der Drogentoten
Gedenkveranstaltung in der Martinskirche

Liebe Junkies, Exuser_innen, Substituierte, liebe Freund_innen,
schon über 600 verstorbene Drogenabhängige in diesem und ca. 1240 im vergangenen Jahr; das ist die traurige Bilanz allein in Deutschland.
Ihnen und allen anderen verstorbenen Drogenkonsument_innen ist am 21. Juli zum neunzehnten Mal der bundesweite und mittlerweile internationale Gedenktag gewidmet.
Dieser Tag findet seit 1998 jedes Jahr in Deutschland statt. Junkies, Substituierte und Exuser_innen, sowie engagierte Bürger_innen organisieren an diesem Tag in mehr als 60 deutschen Städten Mahnwachen, Demonstrationen, Gottesdienste, Diskussionsrunden, temporäre und dauerhafte Gedenkstätten. Sie erinnern an die Verstorbenen und zugleich daran, dass sich viele Todesfälle durch eine humane, Lebensweisen akzeptierende Drogenpolitik verhindern ließen.
Auch in Kassel wird der Gedenktag begangen, veranstaltet vom Nautilus-Verbund der Drogenhilfe Nordhessen in Kooperation mit Dr. Willi Temme, dem Pfarrer der innerstädtischen Kirchengemeinde Mitte und der Selbsthilfe -Organisation „JES-Kassel e.V.“:

Gedenkveranstaltung für verstorbene Drogenabhängige in Kassel
Donnerstag, 21. Juli 2016, 13:00 Uhr, Martinskirche