Fortbildungsveranstaltungen: HIV erkennen – AIDS vermeiden

Akkreditierte Fortbildungsveranstaltungen für ärztliches Fachpersonal und andere Interessierte

Die AIDS-Hilfe Kassel e.V. bietet in Kooperation mit den regionalen Gesundheitsämtern und im Rahmen der bundesweiten Kampagne KEIN AIDS FÜR ALLE Fortbildungsveranstaltungen für medizinisches Fachpersonal und andere Interessierte an. Ziel der Veranstaltungen ist es, auf die Gefahr von Spätdiagnosen insbesondere im ländlichen Raum hinzuweisen.

Die Krankheit AIDS ist vermeidbar – bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung der HIV-Infektion muss niemand mehr AIDS bekommen. In Deutschland erkranken zurzeit rund 1.000 Menschen pro Jahr an AIDS. Die meisten Menschen erkranken, weil sie spät diagnostiziert werden und deswegen nicht rechtzeitig mit einer Therapie beginnen. Laut dem Robert Koch Institut betreffen HIV-Spätdiagnosen vor allem ländliche Regionen. Mit der Kampagne KEIN AIDS FÜR ALLE verfolgt die Deutsche Aidshilfe das Ziel, dass im Jahr 2020 niemand mehr an AIDS erkranken muss.

Neben der Vermittlung von Basiswissen zu HIV mit einem Schwerpunkt auf Indikatorerkrankungen wird in der Fortbildung auch die verschiedenen HIV-Testmöglichkeiten vorgestellt sowie  Anregungen zum diskriminierungsfreien Umgang in der Praxis gegeben. Die Vernetzung mit Kasseler Schwerpunktpraxen sowie HIV-spezifischen Angeboten der Gesundheitsämter und der Kasseler AIDS-Hilfe soll gefördert werden. Die Fortbildung ist für Ärztinnen und Ärzte mit zwei Fortbildungspunkten bei der Landesärztekammer akkreditiert.

 

30.10.2019 Werra-Meißner Kreis

Referent: HIV-Schwerpunktarzt Klaus Herkersdorf

Ort: Klinikum Werra-Meißner GmbH, Elsa-Brandström-Str. 1, 37269 Eschwege

Zeit: 18:00 bis 19:30 Uhr

 

06.11.2019 Waldeck-Frankenberg

Referent: HIV-Schwerpunktarzt Klaus Herkersdorf

Ort: Kreishaus Landkreis Waldeck-Frankenberg, Korbach

Zeit: 18:00 bis 19:30 Uhr

 

20.11.2019 Schwalm-Eder Kreis

Referent: HIV-Schwerpunktarzt Klaus Herkersdorf

Ort: Dienstleistungszentrum der Kreissparkasse Schwalm-Eder, Homberg

Zeit: 18:00 bis 19:30 Uhr

 

27.11.2019 Landkreis Kassel

Referent: Martin Walter-Domes (Gesundheitsamt Region Kassel)

Ort: Café Gesundbrunnen, Hofgeismar

Zeit: 18:00 bis 19:30 Uhr

 

Erweitertes Testangebot: Gonorrhoe und Chlamydien

Die AIDS-Hilfe Kassel hat sich entschlossen, das bestehende Testangebot zu erweitern und damit eine Versorgungslücke im Bereich der sexuellen Gesundheit zu schließen.

Ab sofort ist das Testangebot um Gonorrhoe und Chlamydien erweitert.

Gonorrhoe – auch Tripper genannt – zählt ebenso wie Chlamydien zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.

Ein Tripper wird durch die Bakterien Gonokokken verursacht, welche die Schleimhäute befallen. Auch durch Chlamydien entzünden sich die Schleimhäute. Neben Harnröhre, Mund- und Rachenraum kann bei beiden Infektionen auch der Enddarm befallen sein. Eine Erkrankung erhöht das Risiko einer HIV-Übertragung, da HIV durch Entzündungen leichter den Weg in den Körper findet.

Ein Tripper kann sich durch Jucken, Brennen und Ausfluss bemerkbar machen. Eine Infektion mit Chlamydien kann ähnliche Symptome verursachen. Häufig verläuft die Erkrankung aber auch symptomlos.

Beide Infektionen sind mit Antibiotika gut therapierbar.

Für Terminabsprachen einfach während unserer Öffnungszeiten melden.

Je nach Testverfahren schwankt der Unkostenbeitrag zwischen 15,00€ und 25,00€ für beide Tests zusammen.

 

Queerfilm Programm 2019/2020

Wir freuen uns, euch das neue Programm präsentieren zu können.

20.11.2019: „Frauen bildet Banden – eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora“
DE 2019, 77 Min.
Ein Dokumentarfilm des FrauenLesbenFilmCollectif LasOtras

Die „Rote Zora“ war in den 1970er und 1980er Jahren eine militante Frauengruppe in der BRD, die sich klandestin organisierte. Entstanden ist die feministische Gruppe aus dem Kontext der Revolutionären Zellen. Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft. Zentral waren die Selbstermächtigung der FrauenLesben und der Bruch mit der zugeschriebenen Friedfertigkeit.
Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der „Roten Zora“ und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden. Historische Aufnahmen der Frauen- und Studentinnen*bewegung in der BRD bringen Erinnerungen an die damaligen Kämpfe zurück. FrauenLesben aus anderen Ländern berichten über ihre Begegnung mit dieser Politik heute.
Der Film zeigt, dass viele Themen der Roten Zora hoch aktuell sind und bietet viel spannenden Diskussionsstoff zum heutigen Umgang mit dieser Geschichte.

18.12.2019: „The Cakemaker“
ISR/DE, 2017
Ein Film von Ofir Raul Graizer
Mit: Sarah Adler, Tim Kalkhof, Zohar Strauss, Roy Miller, Sandra Sade
OmU
104 min.

Thomas, ein Konditor aus Berlin, hat eine Affäre mit Oren, einem verheirateten Mann aus Israel. Das Verhältnis endet jäh, als Oren tödlich verunglückt. Tief bestürzt reist Thomas nach Israel zu Orens Frau Anat und dem gemeinsamen Sohn und gewinnt nach und nach ihr Vertrauen. Schließlich steigt er in das koschere Café der Familie ein und hat mit seinen deutschen Kuchen großen Erfolg. Doch je tiefer Thomas in Orens ehemaliges Leben eintaucht, desto größer wird die Lüge, die zwischen ihm und Anat steht. The Cakemaker ist ein stiller, sensibler Film über eine deutsch-israelische Liebe jenseits der Geschlechtergrenzen.

15.01.2020: „Der Boden unter den Füßen“
AT 2019
ein Film von Marie Kreutzer
Mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc BenjaminDominic Marcus Singer, Axel Sichrovsky, Dominic Marcus Singer, Meo Wulf
deutsche OF
108 min.
FSK 12

Lola ist Ende 20, Unternehmensberaterin und scheint die Anforderungen, die der Job an sie stellt, nahezu mühelos zu meistern. Sie ist ständig unterwegs zwischen Wien, wo sie in einer teuren und steril eingerichteten Wohnung kaum mehr als die Post holt und die Wäsche wechselt, und den Unternehmen, die sie gerade umstrukturiert. Ein Leben, das aus langen Tagen im Büro, teuren Restaurants und kurzen Nächten in anonymen Hotelzimmern besteht. Ihr Privatleben scheint Lola ähnlich fest im Griff zu haben wie ihr ehrgeiziges Berufsleben. Die Beziehung zu ihrer Teamleiterin Elise hält sie geheim und von der Existenz ihrer älteren Schwester Conny, die an Schizophrenie leidet, weiß niemand etwas. Doch als Lola die Nachricht bekommt, dass Conny einen Suizidversuch nur knapp überlebt hat, drohen all ihre Geheimnisse ans Licht zu kommen. Lola versucht, das Beste für ihre Schwester zu tun, ohne dabei alles zu riskieren, wofür sie so hart gearbeitet hat. Und droht dabei selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.

In ihrem neuen Film erzählt die österreichische Regisseurin Marie Kreutzer (»Die Vaterlosen«, »Was hat uns bloß so ruiniert«) die Geschichte einer jungen Frau, der in der Begegnung mit ihrer psychisch kranken Schwester nach und nach die Kontrolle über ihr eigenes streng strukturiertes Leben entgleitet. In den Hauptrollen glänzen Valerie Pachner (»Egon Schiele: Tod und Mädchen«), Pia Hierzegger (»Wilde Maus«) und Mavie Hörbiger (»Sommerhäuser«).

19. Februar 2020: „My Days Of Mercy“
USA, GB 2017
ein Film von Tali Shalom-Ezer
Mit Ellen Page, Kate Mara, Amy Steinmetz, Elias Koteas, Charlie Shotwell, Tonya Pinkins, Beau Knapp
deutsche OF
108 min.
FSK 12

Seit jeher reist Lucy (Ellen Page) mit ihrer Schwester Martha (Amy Seimetz) und ihrem kleinen Bruder Ben (Charlie Shotwell) durch die Vereinigten Staaten, um gegen die Todesstrafe zu protestieren. Für ihre Proteste hat die kleine Familie eine ganz persönliche Motivation, schließlich sitzt mit Simon (Elias Koteas) ihr eigener Vater im Todestrakt, weil er seine Frau umgebracht haben soll. Nach wie vor bestreitet Simon die Tat weshalb ihm seine Kinder stets mit allen Kräften unterstützen und zur Seite stehen. Eines Tages kommt es zu einer Demonstration, bei der sich Befürworter und Gegner der Todesstrafe gegenüberstehen. Dort lernt Lucy Mercy (Kate Mara) kennen. Die beiden verlieben sich ineinander, doch wird diese frische Liebe auf eine harte Probe gestellt, denn schließlich gehört Mercy zu den Befürwortern der Todesstrafe…

 

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Offene Sprechstunde: Wir helfen euch, Finanzanträge zu schreiben.

Unterstützung und Austausch für Anträge

im Rahmen des Hessischen Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt

durch die LSBT*IQ-Netzwerkstelle

 

am Montag, 18.11.2019 von 18:30 – 20:00 Uhr

in der AIDS-Hilfe Kassel, Motzstraße 1

 

Das Landesministerium Hessens für Soziales und Integration stellt 500.000 Euro für das Jahr 2020 für Projektförderungen zur Verfügung. Damit sollen innovative Projekte, zivilgesellschaftliche Initiativen und Organisationen unterstützt werden, die für die Akzeptanz von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten werben und sich für ein offenes und diskriminierungsfreies Leben aller Menschen in Hessen einsetzen. Gefördert werden können beispielsweise Publikationen, Fachtage, Filmreihen, Fortbildungen, Veranstaltungen und andere Projekte zu Themenfeldern, die LSBT*IQ in Nordhessen betreffen. Die Antragsfrist ist der 10.01.2020.

 

Kommt mit euren Ideen und Antragsentwürfen vorbei! Wir schauen uns gemeinsam die Antragsbedingungen an und unterstützen die Möglichkeiten und Grenzen der zur Verfügung stehenden Gelder im Rahmen des Aktionsplans zu erörtern.

 

Mehr Informationen

Die Arbeit der LSBTIQ*-Netzwerkstelle wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.

 

Einladung zur Zukunftswerkstatt 2.0

Zukunftswerkstatt 2.0:

Samstag, den 09.11.2019 von 11-16 Uhr.

Philipp Scheidemann Haus

Holländische Straße 74 | 34127 Kassel | Raum 107

Das Jahr 2019 neigt sich langsam dem Ende zu und so wollen wir erneut den Raum eröffnen um mit allen interessierten LSBT*IQ Personen aus Nordhessen über Wünsche an ein queeres Leben in Nordhessen zu sprechen.

Mögliche Themen können bspw. sein:

  • Wie geht es weiter mit einem queeren Zentrum für Kassel?
  • Welche Themen sind im Bereich LSBT*IQ in Nordhessen unterrepräsentiert
  • Welche Themen wünscht ihr euch, worüber wolltet ihr schon immer etwas hören, etwas lernen, euch austauschen?
  • Welche Kritik aber auch Wünsche habt ihr an unserer bisherigen Arbeit?

Wir möchten dabei die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von LSBTIQ*-Lebensrealitäten beachten und auf die Wünsche und Bedarfe der nordhessischen LSBTIQ*-Community eingehen. Um möglichst viele verschiedene Perspektiven in den Prozess einbringen zu können, freuen wir uns über eure zahlreiche Teilnahme an der Zukunftswerkstatt.

Lasst uns gemeinsam das queere Leben in Nordhessen verbessern!

Organisatorisches zur Teilnahme
Für vegane Verpflegung ist gesorgt.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung: info@lsbtiq-nordhessen.net
Die Teilnahme an der Zukunftswerkstatt ist kostenfrei.

Wir bemühen uns, die Veranstaltung barrierefrei zu gestalten.
Der Zugang zum Philipp Scheidemann Haus ist über einen Fahrstuhl barrierefrei zugänglich. Eine Rollstuhl geeignete Toilette ist gleich neben dem Raum vorhanden. Wenn du eine bestimmte Unterstützung benötigst oder Anmerkungen hast, melde dich gerne bei uns.

~Kinderbetreuung~

Uns ist es möglich während der Veranstaltung eine Kinderbetreuung anzubieten. Damit wir genug Zeit haben, die organisatorischen Rahmenbedingungen zu klären, bräuchten wir bis zum Freitag, 25.10. eine Anmeldung von euch.

Die Anmeldung sollte folgende Informationen enthalten: Alter des Kindes, besondere Wünsche, Zeitraum, indem die Kinderbetreuung gebraucht wird.

 

Zertifizierte Fortbildung: „HIV im zahnmedizinischen Praxisalltag“

Die AIDS-Hilfe Kassel lädt Zähnarzt*innen sowie zahnmedizinisches Fachpersonal herzlich zu folgender zertifizierter Fortbildung ein:

HIV im zahnmedizinischen Praxisalltag

Referent: Dr. med. dent. Fricke

Donnerstag, 24.10.2019 um 19 Uhr in den Geschäftsräumen der AIDS-Hilfe Kassel e.V., Motzstr. 1, 34117 Kassel

Diese Fortbildung ist bei der Zahnärztekammer mit 3 Fortbildungspunkten gemäß Punktebewertung der BZÄK und DGZMK angemeldet.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Eine Anmeldung unter Angabe der teilnehmenden Personenzahl ist auch kurzfristig möglich. Mail an: info@kassel.aidshilfe.de

 

Mit freundlicher Unterstützung von: 

 

Seminar für Menschen mit HIV: HIV-positive Patient*in im Gesundheitssystem

Workshop am 17. Oktober 2019 – 18 Uhr bis ca. 21 Uhr

in der Aids-Hilfe Kassel,
Motzstr. 1, 34117 Kassel

HIV-positive Patient*innen im Gesundheitssystem

Referent: Bernd Vielhaber

Moderation: Annette Piecha

Es gibt Getränke und kleine Snacks.

Menschen mit HIV werden üblicherweise in einem Lebensalter zu Dauerpatienten, in dem sie eher wenige Erfahrungen mit dem System und der Rolle als Patient gemacht haben.

Die Sprache, die Rituale und die Kultur des Systems sind unbekannt und teilweise ängstigend. Vielen Patienten sind ihre Rechte und Pflichten nicht bekannt und diese werden oftmals auch nicht offen kommuniziert.

Menschen mit HIV/AIDS erfahren oftmals Stigmatisierung und Diskriminierung und können dem Gesundheitssystem häufig anschließend nicht mehr mit Vertrauen und/oder einem sicheren Gefühl begegnen.

Das hat teilweise schwerwiegende gesundheitliche Folgen, denn wer diskriminiert wird, versucht den Kontakt mit dem System oftmals auf das absolute Minimum zu reduzieren und entwickelt bisweilen eine ablehnende Grundhaltung.

Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden zu stärken und Wünsche sowie Bedürfnisse an das Gesundheitssystem zu formulieren. Zudem erfolgt eine Auseinandersetzung mit Stigmatisierungs- und Diskriminierungserfahrungen mit dem Ziel, den Teilnehmenden eine selbstbewusstere Haltung als Patient mitzugeben.

 

Um besser planen zu können bitten wir um Anmeldung unter 0561/ 97 97 59 10 oder per Mail an passolt@kassel.aidshilfe.de

 

Die Veranstaltung wird unterstützt von der IKK Classic

 

Sie, Er und noch viel mehr! – Podiumsdiskussion

„Wie kann geschlechtliche Selbstbestimmung gestaltet werden?“

Freitag, 18. Oktober 2019 – ab 18:00 Uhr
Kulturbahnhof Südflügel (Bahnhofsplatz 1, 34117 Kassel)

Darüber und über weitere zusammenhängende Themen werden wir uns einen Abend lang austauschen. Dazu laden wir alle ein, die sich aus Interesse, persönlichen Erfahrungen oder politischen Aktivismus angesprochen fühlen. Nach einer inhaltlichen Einführung werden verschiedene Personen über die Möglichkeiten und Barrieren geschlechtlich selbstbestimmt zu leben diskutieren. Egal ob Personenstand, Vorname, medizinischer Transition und diskriminierungsfreier Umgang im Alltag.

Zeitplan:
18.00 – 19.30 Uhr Inhaltliche Einführung: Hier wollen wir über inter*, nicht-binär und trans* und damit zusammenhängenden rechtlichen und sozialen Begebenheiten (z. B. TSG, Personenstand „divers“ nach §45b PStG) sprechen

20.00 – 22.00 Uhr Podiumsdiskussion mit einer Rechtsanwältin und Aktivist*innen rund um geschlechtliche Selbstbestimmung mit anschließender offener Diskussion

Ab 22.00 Uhr All-Gender-Welcome-Kneipe in der Die Cari – Caricatura Bar

Barrierefreier Zugang und Toiletten vorhanden. Die Workshops finden in deutscher Lautsprache statt. Es gibt leider keine Übersetzungen.

Veranstaltet und organisiert von:
Autonomes schwulesbitransqueer+ Referat Uni Kassel
Trans Beratung Kassel
Meine Option
Netzwerk LSBT*IQ-Netzwerk Nordhessen

Es diskutieren:

Dorothea Giesche – von Rüden, inter* Aktivist_in, klagt gegen das neue Personenstandsgesetz

Friederike Boll, Rechtsanwältin im Jurateam der Aktion Standesamt

Julien Franke, inter und trans Aktivist aus Kassel

Rene_ Hornstein – Psycholog_in forscht zu den Bedürfnissen von trans Personen

Moderation: Tristan_Marie Biallas, freie_r Referent_in für geschlechtliche Selbstbestimmung

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gefördert durch die Antidiskriminierungsstelle des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration

 

Kick-Off-Veranstaltung: Ein queeres Zentrum für Kassel+

Kick-Off-Veranstaltung: Ein queeres Zentrum für Kassel+?

September 2019 – 11-17Uhr – AIDS-Hilfe Kassel, Motzstraße 1, 34117 Kassel

Ein queeres Zentrum kann Begegnungs- und Austauschort für verschiedenste Lebensrealitäten der LSBT*IQ-Community sein und darüber hinaus große Ausstrahlungskraft nach außen besitzen. Durch die repräsentative Funktion eines Gebäudes können LSBT*IQ als fester Bestandteil des städtischen Lebens wahrgenommen werden, was es den einzelnen Menschen erleichtert, sich, ihre Identität und/ oder Lebensform offen zu zeigen. Zur Realisierung eines solchen Zentrums, angefangen bei der Gebäudesuche über ein konkretes Konzept bis hin zu einer nachhaltigen Finanzierung ist es freilich noch ein langer Weg.

Deshalb wurde gemeinsam mit den interessierten Menschen bei der Zukunftswerkstatt der LSBT*IQ- Netzwerkstelle im Herbst 2018 besprochen, dass es sich um ein längerfristig zu realisierendes Ziel handelt, welches realistischerweise Schritt für Schritt in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden kann. Von den verschiedenen interessierten Personen, die in der Vergangenheit teilweise den CSD mitorganisiert haben oder in queeren Gruppen organisiert sind, wurde der Wunsch geäußert, dass die Strukturen zum Aufbau einer tragfähigen Gruppe durch die LSBT*IQ-Netzwerkstelle unterstützt wird.

Im Mittelteil der Veranstaltung wollen wir Expert*innen befragen, also Vertreter*innen von queeren Zentren. Aus unterschiedlichen Regionen und in unterschiedlichen „Entwicklungsständen.“

Daraus soll ein offener Prozess angestoßen und eine Bedarfsanalyse entwickelt werden; nach Möglichkeit sollen sich hieraus Kleingruppen entwickeln, die zu verschiedenen Themen, die ein mögliches Queeres Zentrum betreffen, arbeiten (bspw. Raumsuche, Finanzierung, Konzept, Öffentlichkeitsarbeit und Kontakt zu Netzwerkpartner*innen etc.).

Die vorläufige Tagesordnung:

11:00 – 11:30Uhr  Begrüßung, Vorstellungs- und Kennlernrunde

11:30 – 12:00Uhr Utopie-Phase

12:00 – 13:30Uhr Expert*innenbefragung

13:30 – 14:30Uhr Mittagspause

14:30 – 15:00Uhr Präsentation der Ergebnisse aus der Utopie-Phase

15:00 – 16:00Uhr Konkretisierungsphase

16:00 – 16:30Uhr Präsentation der Ergebnisse aus der Konkretisierungsphase

16:30 – 17:00Uhr Wie geht es weiter?

Um freiwillige Anmeldung zwecks (kostenfreier) Verpflegung wird gebeten: info@lsbtiq-nordhessen.net

Die Räume der AIDS-Hilfe Kassel liegen im III. OG. Es steht ein Fahrstuhl zur Verfügung. Für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist der Zugang allerdings erschwert, gebt uns bitte vorab Bescheid, dann suchen wir nach einer Lösung.

Wir freuen uns auf euch!

gefördert durch: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration – Antidiskriminierung

 

Neue Termine! – Erlebnispädagogisches Angebot für LSBT*IQ-Jugendliche

Wir freuen uns sehr im Rahmen unseres erlebnispädagogischen Angebotes für LSBT*IQ Jugendliche „Gemeinsam was er_leben!“ die neuen Termine vorstellen zu können:

14.09.2019/11 Uhr- Bogenschießen (weitere Infos bei Anmeldung). Anmeldung bis 05.09.

28.09.2019/10 Uhr – Kanutour von Guxhagen nach Kassel (weitere Infos bei Anmeldung). Anmeldung bis 05.09.

13.10.2019 – offenes Programm nach vorheriger Absprache

26.10.2019 – offenes Programm nach vorheriger Absprache

Du hast vorab Fragen, oder an dem Termin keine Zeit, aber Interesse?
Dann schreib uns eine Mail an: info@lsbtiq-nordhessen.net

Und Wir? Das sind das LSBT*IQ Netzwerk Nordhessen in Kooperation mit roots-erlebnispädagogik. Wir bringen eigene Erfahrung und Wissen aus LSBT*IQ-Lebenswelten sowie einer genderreflexiven Pädagogik mit.