Vorbeugen

Wir machen HIV und Aids zum Thema

zum Beispiel in Schulklassen oder in der schwulen Szene, durch das Angebot eines HIV-Tests oder durch Infostände zum Welt-Aids-Tag.

Wir wollen Menschen dazu befähigen, ihr Risiko einzuschätzen und informierte Entscheidungen zu treffen. Dabei sind wir überzeugt: Menschen können sich und andere nur dann schützen, wenn sie Einfluss auf ihre Lebensumstände haben. Unsere Präventionsarbeit zielt deshalb nicht nur auf das Verhalten der Menschen, sondern immer auch auf die Verhältnisse, in denen sie leben.

Häufig sind Menschen aber mit Bedingungen konfrontiert, die einen wirksamen Schutz erschweren:

  • So haben etwa Strafgefangene, aufgrund der besonderen Situation in der Haftanstalt, in besonderem Maße das Risiko, sich mit HIV anzustecken. Die für draußen inzwischen selbstverständlich gewordenen und für alle zugänglichen Präventionsmittel wie sterile Spritzbestecke und Kondome sind in Haft schwer bis gar nicht zu bekommen.
  • Viele MigrantInnen müssen für viele Jahre mit unsicherem Aufenthaltsstatus in Deutschland leben. Der Alltag wird zu einem steten Kampf um das Bleiberecht und eine finanzielle Absicherung. Gesundheitsvorsorge wird so in den Hintergrund gedrängt.

An solchen Stellen setzen wir uns vor Ort und in unseren Dachverbänden auf Landes- und Bundesebene auch politisch für bessere Lebens-Bedingungen der Menschen ein, um so eine effektive Präventionsarbeit zu ermöglichen.