Ringvorlesung & Vortragsreihe: „Sexualitäten“

Wir unterstützen das Fachgebiet „Soziologie der Diversität“ der Universtität Kassel bei ihrer Veranstaltungsreihe „Sexualiäten – Verhandlungen, Kritiken, Theoretisierungen.“
Morgen hält die bekannte (Netz-) Feministin Anne Wizorek einen Vortrag: „Mit Hashtags gegen das Patriarchat.“

Was verbirgt sich hinter dem Titel?

Nicht erst seit #metoo sind Hashtags aus feministischem Aktivismus kaum noch wegzudenken. Was genau an ihnen ist aber so wirkungsvoll? Wo schließen sie vielleicht an bekannte Strategien an? Wieso wurde aus #metoo ein #metwo und auch ein #mequeer? Und inwiefern müssen wir auch gerade aus feministischer Perspektive kritisch betrachten, was im Zusammenhang von #-Debatten passiert? Der Vortrag nimmt sich diesen Fragen an und ordnet ein, was Hashtags heutzutage schaffen können – und was vielleicht auch nicht.

Der Vortrag beginnt um 18:00Uhr in der Arnold-Bode-Straße 12.
Wir sind als AIDS-Hilfe Kassel mit einem Infostand vertreten und freuen uns mit euch über queerfemistische Themen ins Gespräch zu kommen

 

Voll im Arsch – aber nie allein! Queere Mental Health

Am Mittwoch, 29.Mai um 18:00 Uhr
im Infoladen …an der Halitstraße (Holländischestr. 88, 34127 Kassel)

Hier sprechen Betroffene und (angehende) Fachmenschen über Erfahrungen, Zweifel und Wissen rund ums Thema (queere) mentale Gesundheit: Wie können wir Krisen besser verstehen, wenn wir gesellschaftliche Verhältnisse mit einbeziehen? Was läuft schief in psycho-sozial-medizinischen Hilfsangeboten, und warum? Und wie können wir trotzdem selbstbestimmt die Hilfe bekommen, die wir brauchen?
Am Ende wird es eine gemeinsame Diskussion geben.


Barrieren …an der Halitstraße:
Die Räume des Infoladens sind nur über eine Stufe zu erreichen, für die jedoch eine Rollstuhlrampe vorhanden ist.
Der Infoladen …an der Halitstraße ist grundsätzlich rauchfrei.
Die Toilettenräume sind nicht Rollstuhl geeignet. Ein Wickeltisch ist vorhanden.
Wenn ihr Fragen habt zum Thema Barrierefreiheit, schreibt uns gerne.

 

Stärkung der Vielfalt am 17. Mai – und durch ein neues Netzwerk

Am 17. Mai wird der Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*phobie (IDAHOBIT*) internatio-nal begangen. Erinnert wird an den 17. Mai 1990, als die WHO Homosexualität von ihrer Liste der psychischen Krankheiten strich. Im letzten Jahr wurden von Seiten der World Health Organization endlich Bemühungen deutlich, auch Transidentität anders einzuordnen; zur kompletten gesellschaftlichen Gleichstellung ist es aber immer noch ein weiter Weg. Weltweit demonstrieren deshalb Menschen an diesem Tag gegen Diskriminierung und für Akzeptanz.

Auch in Kassel wird es dazu einen Infotisch geben, an dem sich verschiedene Selbstorganisationen und Beratungsangebote vorstellen, und zwar auf dem Opernplatz von 15 bis 18 Uhr.

Seit November 2018 hat außerdem eine neue Netzwerkstelle für LSBT*IQ-Personen in Nordhessen ihre Arbeit aufgenommen. Die Aufgabe der drei Mitarbeiter*innen besteht darin, die Strukturen für LSBT*IQ-Menschen und die Vernetzung der verschiedenen Gruppen untereinander in Nordhessen zu stärken, sowie Menschen für die Themen und Anliegen von LSBT*IQ-Personen zu sensibilisieren. Die Netzwerkstelle wird gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration; Projektträger*innen sind die AKGG gGmbH und die AIDS-Hilfe Kassel e. V.

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Queerfilm-Kassel: „Mario“ mit anschließender Podiumsdiskussion

Am 17. April zeigte Queerfilm Kassel den Film „Mario“ im Kleinen Bali in Kassel. Der Film handelt von der Liebesgeschichte zweier junger Fußballer, die sich unter dem Druck des Leistungssports zwischen ihrer Karriere und der Liebe entscheiden müssen. Die von etwa 90 Personen besuchte Filmvorführung machte deutlich, dass das Thema Homosexualität und geschlechtliche Identität im Profisport das Interesse vieler Menschen weckt.

Deshalb organisierten die AIDS-Hilfe Kassel, HESSEN IST GEIL und QFF – Queer Football Fanclubs nach der Filmvorführung eine Podiumsdiskussion im Südflügel des Kulturbahnhofs, an der etwa 35 Personen teilnahmen

Wir bedanken uns bei Vanessa Gronemann (MdL/Dynamo Windrad), Veronica King (Dynamo Windrad), Gregory Dauber (Fanbeauftragter des KSV Hessen Kassel), Joris Gratwohl (Schauspieler) für die anregende Diskussion und bei Sven Kistner für die Mitorganisation und Moderation der Veranstaltung Ein wichtiger Punkt in der Debatte war unter anderem die Frage, weshalb im Profisport vor allem in Bezug auf Männer eine Situation entsteht, in der sexuelle und geschlechtliche Identitäten als Tabuthemen gelten. Und auch wenn das Thema Homosexualität im Frauenfußball vermeintlich weniger tabuisiert ist, begegnen diese ähnlichen Ressentiments und Stigmatisierungen. Inwiefern lassen sich Rückschlüsse auf gesellschaftliche Verhältnisse treffen und wie kann eine Auseinandersetzung mit diesem Thema bereits im Jugendsport und darüber hinaus in einem gesellschaftlichen Kontext entstehen.
Insgesamt wurde deutlich, dass es wichtig bleibt, diese Themen immer wieder anzusprechen und um eine gleichberechtige Teilnahme für alle Menschen in allen Lebensbereichen zu kämpfen.

 

Freiwillig Mitarbeitende für die Telefonberatung gesucht

Die freiwillige und ehrenamtliche Mitarbeit hat in den Aidshilfen einen festen Bestandteil. Es ermöglicht nicht nur Angebote, die auf einer persönlichen und privaten Ebene wirken können, sondern eröffnet unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen eine Beteiligung und fördert so die Integration der Aidshilfe in die Gesellschaft. Auch wird durch das Engagement vieler Menschen Solidarität und menschliche Nähe mit denen, die mit HIV leben, konkret erlebbar.
Die bundesweite anonyme Telefonberatung der Aidshilfen ist unter der Nummer 0180 33 19411 zu erreichen. Wie bei allen anderen Beratungskontexten in Aidshilfen bilden auch bei der Telefonberatung eine einfühlsame Kommunikationsfähigkeit und fachliche Kompetenz gleichermaßen die wesentliche Grundlage. Die hohe Qualität aller Beratungsbereiche in Aidshilfen wird durch einschlägige Fachschulungen, regelmäßige Fortbildungen, sowie verpflichtende Supervisionseinheiten gesichert, die für alle freiwilligen Berater*innen
kostenfrei angeboten werden.

Was bringst Du mit?
– Interesse für die Themen HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten
– Eine lebensweisenakzeptierende Haltung
– Mindestens einmal im Monat drei Stunden Zeit
– Bereitschaft zu regelmäßiger Supervision
– Ein Mindestalter von 21 Jahren

Was erwartet Dich?
– Regelmäßige Schulungen zu allen relevanten Themen der Telefonberatung
– Training zu Beratungstechniken
– Einbindung in unsere ehrenamtliche Beratungsgruppe
– Freude und Engagement für die freiwillige Mitarbeit
– Spannende Telefonate mit vielseitigen Themen
Ist Deine Neugier geweckt?

Wenn Du Interesse hast und mehr Infos haben möchtest melde Dich gerne bei Jan-Pieter Cordes, Regionalkoordination Telefonberatung Kassel, und schreib eine Mail an jan-p.cordes@kassel.aidshilfe.de

 

 

Veranstaltungsreihe: „Zwischen Straight Acting & Tuntentum“ – Die Vielfältigkeit Schwuler* Identität(en) und Männlichkeit(en)

Liebe Leser*innen,

Hinter dem Titel der Veranstaltungsreihe  steckt  der Wunsch gemeinsam herauszufinden, wie vielfältig schwules* Leben sein kann und sein darf.

Die Bezeichnung „Straight acting“ (sinngemäße Übersetzung: „Heteroverhalten“) bezeichnet eine Auftretensweise von homosexuellen Männern, die in schwulen Kreisen mit heterosexuellem Rollenverhalten assoziiert wird. Die Bezeichnung löst unter schwulen* Männern Kontroversen aus, die eng mit der jeweiligen Akzeptanz bestimmter queerfeministischer Theorien verbunden sind.

Unabhängig von der Akzeptanz der Bezeichnung trägt das Verhalten selbst dazu bei, dem Klischee entgegenzuwirken, dass schwule Männer „weiblich“ seien, stärkt aber gleichzeitig Klischees darüber, welches Verhalten „männlich“ bzw. „weiblich“ sei. Die daraus resultierenden Folgen sind, dass vermeintlich „feminin“ wirkende Männer in schwulen* Räumen, wie Dating-Apps, mit der Aussage konfrontiert sind, sie seien nicht männlich genug. Schwulen* Trans*Männern wird die Daseinsberechtigung in diesen Räumen gänzlich abgesprochen. Die binäre Geschlechterordnung samt einschränkender Klischees und Stereotypen werden weiter reproduziert.

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Infostand beim Tag der Erde 2019

So manch eine Tradition pflegen auch wir, wie z.B. einen Infostand beim wunderbaren Tag der Erde. Wir bedanken uns für die vielen spannenden und unterhaltsamen Gespräche und bei den engagierten Mitarbeiter*innen des Umwelt Haus Kassel e.V. für die Organisation.

 

HIV- und Syphilis-Schnelltest 2019

Auch im Jahr 2019 bietet die AIDS-Hilfe Kassel e. V. wieder an jedem 1. Dienstag im Monat einen HIV- und Syphilis Schnelltest an.

Der kommende Schnelltest findet statt am

Dienstag, den 07. Mai 2019,
in der Zeit von 18.30 – 19.00 Uhr.

 

 

Für das Angebot in der Motzstraße 1 ist keine Anmeldung erforderlich, es ist zudem selbstverständlich anonym. Eine Begegnung mit anderen Teilnehmer_innen im Wartebereich kann jedoch leider nicht ausgeschlossen werden.

Kostenbeteiligung:

  • Je 15 € für den HIV- oder Syphilis-Schnelltest,
  • 25 € wenn beide Tests durchgeführt werden

Neben dem HIV-Schnelltest bieten wir zudem die Möglichkeit eines begleitete HIV-Selbsttestes an:

Neu! Angebot des begleiteten HIV-Selbsttests

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CSD Planungstreffen – Road to CSD 2019

Der CSD 2019 wird Stück für Stück realisiert. Ein Bündnis aus verschiedenen Gruppen, Institutionen und engagierten Einzelpersonen hat sich zusammen geschlossen, um dieses Projekt gemeinsam auf die Beine zu stellen.

Für die nächsten Treffen des Großplenums sind folgende Termine geplant:
Mittwoch, 24.04. um 18:00 Uhr (AKGG, Treppenstraße 4, 5. OG)
Dienstag, 28.05. um 18:00 Uhr (Haus der Jugend)
Montag, 24.06. um 18:00 Uhr (AKGG, Treppenstraße 4, 5. OG)
Mittwoch, 24.07. um 18:00 Uhr (AKGG, Treppenstraße 4, 5. OG)

Die weiteren Orte des Geschehens werden zeitnah hier veröffentlicht.

Der CSD 2019 soll aus der Community heraus entstehen, unterstützt wird der Prozess durch die neue Netzwerkstelle LSBT*IQ Nordhessen.

*Zur Arbeitsweise:
Es muss sich niemand Sorgen darüber machen, dass sie*r überfordert wird. Es ist wichtig möglichst viele Perspektiven und Lebenswelten in den Prozess einzubeziehen. Wer wie viel Zeit aufbringen kann, entscheidet jede*r für sich selbst.

 

Queerfilm Kassel präsentiert „Game Girls“

http://queerfilm-kassel.de/wp-content/uploads/2019/01/GAMEGIRLS_PosterA4_web-212x300.jpg15.05.2019 – 18:30 Uhr – Kleines Bali

Frankreich, Deutschland 2018
Ein Dokumentarfilm von Alina Skrzeszewska
Mit Teri Rogers, Tiahna Vince
OmU: Englisch mit deutschen Untertiteln
90 Min

Inhalt: „Die Gegend Skid Row in L.A. ist bekannt als „Hauptstadt der Obdachlosen“ der USA. Dort zu überleben ist ein hartes Spiel, in dessen Regeln uns die Geschichten der porträtierten Frauen Teri und Tiahna einführen. Das Leben des lesbischen Paares spielt sich zwischen Gefängnis, Alkoholsucht und Drogenverkauf, aber auch Hoffnung, ab, ihr Schicksal ist paradigmatisch für das Leben afroamerikanischer Frauen an den Rändern der amerikanischen Gesellschaft. In einem von der Filmemacherin initiierten Workshop für Frauen aus der Community verarbeiten sie ihre Erinnerungen und Traumata und beginnen einen Transformationsprozess, in dessen Verlauf sie nicht als Opfer, sondern als selbstermächtigte Subjekte sichtbar werden. Soziale Proteste gegen Obdachlosigkeit in der Nachbarschaft oder die Black-Lives-Matter-Bewegung sind genauso Teil ihres Lebens wie die Selbstverständlichkeit, mit der sie ihre Homosexualität leben, oder der hartnäckige Kampf mit den Behörden um die eigenen vier Wände.
Mit einer beobachtenden, intimen Kamera erzählt der Film die Geschichte zweier Frauen, die es schaffen, der Skid Row zu entkommen, und dennoch in den Grenzen ihrer Lebensumstände gefangen sind.
Die Autorin Alina Skrzeszewska zeigt Hoffnungen und Träume dieser Frauen und begleitet mit Teri eine von ihnen auf ihren Wegen in ein neues Leben und der Beziehung zu ihrer Freundin Tiahna. Eine Koproduktion mit Films de Force Majeure (Marseille) und ZDF/arte. Gefördert durch Eurimages, Film- und Medienstiftung NRW, verschiedene französische Regionalförderer sowie MEDIA und 284 IndieGogo-Unterstützer.“ (Blinker Filmproduktion GmbH)

Mehr Infos gibt es…
…auf der Website: http://queerfilm-kassel.de/2019-2/game-girls/
…und auf Facebook: https://www.facebook.com/events/405347570239415/