Gedenken an Verstorbene: Erweiterung des Projektes ‚Denk-Raum’

Liebe Freund*innen der AIDS-Hilfe Kassel,

seit 1992 gibt es in Kassel einen Gedenkort für Menschen, die an den Folgen von Aids gestorben sind. Direkt vor dem Fridericianum finden sich über 60 eingelassen Steine, in welche Namen eingraviert sind. Das Projekt wurde unter dem Namen „Denk-Raum“ zur documenta 9 von dem Künstler Tom Fecht als Dauerinstallation begonnen.

Dieser Gedenkort wird von uns in einer kleinen, etwa 45-minütigen Zeremonie am Freitag den 28. September 2018, um 17:00 Uhr erweitert: Acht neue Steine und Namen werden an diesem Nachmittag hinzugefügt. So erinnern wir den Menschen, die uns hier in Kassel begleitet haben und die in den letzten Jahren verstorben sind.


An diesem Nachmittag treffen sich Angehörige und Freund*innen der Verstorbenen gemeinsam mit Unterstützer*innen der AIDS-Hilfe Kassel um an diese Menschen zu denken. Ebenfalls wollen wir in die Zukunft schauen und auf die aktuellen Themen wie die Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit HIV heute oder auf neue Präventionsbotschaften aufmerksam machen.

Wir laden Sie zu dieser Gedenkveranstaltung recht herzlich ein und freuen uns auf ihr Kommen.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die GlücksSpirale.